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 19. September 1783

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 2:40 am

Connor, Haytham, Nooka, Rheean

Ratohnhaké:ton verzog wütend das Gesicht, beruhigte sich aber langsam wieder, sodass er sich endlich von Rheean lösen konnte. Er schnaubte einmal verächtlich und drehte sich von dem Szenario weg, um ein paar Schritte zu laufen. Dabei schlug er mit der Faust gegen einen Baum und lehnte sich danach dagegen. Der Assassine rieb sich mit der Hand die Stirn. Das war alles viel zu viel. Am liebsten würde er sich in Luft auflösen und zu Hause in Davenport wieder auftauchen..

"Wie kann es sein, dass du hier stehst?..", fragte er nun viel ruhiger an seinen Vater gerichtet. Ratohnhaké:ton atmete tief durch und zwang sich selbst zur Besinnung. Er warf einen Blick zu Rheean um irgendeine Bestätigung für seine innere Ruhe zu bekommen.
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 2:46 am

Connor, Haytham, Nooka, Rheean

Haytham sah seinen Sohn kopfschüttelnd an. Dieser Junge würde es niemals begreifen, dachte er sich. Aber das sah ihm ja ähnlich. Ihm und seinem chaotischen Assassinenhaufen..
Auf seine Frage reagierte er mit einem Grummeln. "Frag mich etwas leichters, Connor. Ich bin hier in den verfluchten Wäldern einfach aufgewacht.."

Dann schaute er kurz zu der ebenfalls wütenden Frau in dem Erdloch daunten. Haytham würde sich auch nicht einfach so beschimpfen lassen. Eigentlich hätte Connor dafür eine Ohrfeige verdient. Der Templer warf den Gedanken ab und wandte sich an seinen Sohn und dessen Indianerfreund. Er war sich nicht sicher, ob dieser Kerl ihn verstand, aber es war ihm auch ziemlich egal.

"Würde sich einer von euch hier nun endlich erbarmen und mit mir die Lady dort herausziehen? Oder muss ich das alleine machen?" Er hatte wieder seinen typischen, stolzen Engländergesichtsausdruck aufgesetzt.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 3:06 am

Connor, Nooka, Rheean, Haytham

Sam war stinksauer...mehr als das. Sobald sie aus diesem verdammten und verfluchten
Erdloch rauskam würde sie diesem Indianer in Weiß so eine scheuern. All ihre Wut konzentrierte
sich auf das Folgende. Ihre Hände stemmte sie in ihre Hüfte und sie schnaubte wütend.

Ein Knurren löste sich als es noch zu dauern schien, bis jemand ihr helfen würde.

Wo bin ich nur hier gelandet?! Oh Herr schenk mir Kraft...
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Rheean

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 11:13 am

Connor, Haytham, Nooka, Samantha, Rheean

Nachdem Tuari wieder halbwegs ruhig schien, ließ Rheean ihn in Ruhe und spielte den Beobachter, der kein Wort Englisch verstand. Die Arme vor der Brust verschränkt stand er da wie ein Wächter, als ob seine alleinige Anwesenheit ausreichte, um etwaige Gewaltausbrüche schon im Keim zu ersticken.

Im Gegensatz zum Schein achtete er genau auf die gesprochenen Worte. Die junge Frau in dem Loch schien ganz und gar nicht erfreut über ihre Situation zu sein. Es würde Rheean nicht wundern, wenn sie diesem Zorn tätlich Luft machen würde, sobald sie draußen war.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 12:01 pm

Connor, Haytham, Nooka, Samantha, Rheean

Ratohnhaké:ton bewegte sich keinen Millimeter sondern starrte einfach nur geradeaus, ins Nichts. "Natürlich. Du weißt es nicht. Wahrscheinlich habt ihr wieder mit Dingen herumgespielt von denen ihr nichts versteht..", murmelte er immernoch sauer vor sich hin.

"Die Hexe zieh' ich das bestimmt nicht raus..", sagte er dann laut und schaute zu Rheean. Gerade überfiel ihn das schlechte Gewissen, dass Nooka seinen Ausraster mit ansehen musste. Der Junge würde ihn mit Sicherheit nun für ein Monster halten. Ratohnhaké:ton seufzte andächtig und schüttelte nur den Kopf.
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 12:47 pm

Connor, Haytham, Nooka, Samantha, Rheean

Haytham konnte nichts, außer den Kopf zu schütteln.
"Und du meinst dein kleiner Haufen von möchtegern Helden tut etwas anderes?" Er klang deutlich gereizt als er sich nun der Frau in dem Erdloch zuwandte. Der Templer ging in die Hocke und stützte sich mit dem Ast, den er vorhin gefunden hatte. Seine Hand streckte sich nach unten. "Kommen sie, ich helfe ihnen nach draußen."

Dieser Junge wurde einfach nicht schlauer. Haytham dachte zumindest er hätte ein wenig was gelernt oder wäre reifer geworden. Keine Spur davon. Und sein schweigender Freund wurde ihm auch langsam zu schweigsam. Er sprach ja nicht mal auf Mohawk. Ob er vielleicht stumm war?
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 12:53 pm

Connor, Haytham, Nooka, Rheean

"Na endlich..." ,schnaubte sie und packte die Hand dieses alten Herrens.

Mit einem Mal war sie endlich draußen. Frei. Und sie konnte endlich wieder gehen...
aber davor hatte sie noch etwas zu erledigen. Mit einem kräftigen Bewegung ruckelte
sie ihr Kleid zurecht. Fast schon sofort holte sie mit ihrer Faust und verpasste dem Indianer
in Weiß eine dermaßen Rechte, dass ihr selbst schon die Hand fürchterlich wehtat.

"Nenn mich noch einmal Hexe, sagst zu mir ich solls Maul halten oder hälst meinen einzigen
Retter auf, werde ich dafür sorgen dass du nie wieder laufen kannst!"
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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Mai 23, 2013 1:18 pm

Connor, Haytham, Samatha, Rheean, Nooka

Ein Zweig brach unter den leichten Schritten der jungen Diebin. Erschrocken sprang sie zurück, fiel dabei hin und rollte, wegen des Gefälles, ein ganzes Stück über den Boden. Benommen blieb sie einen Moment liegen, ihr Herz raste wie das, eines flüchtenden Tieres. Einen Moment später setzte sie sich halb auf, die nun wieder schmerzende rechte Hand an den zitternden Körper gedrückt.

Erst jetzt bemerkt sie, dass sie direkt vor dem Versteck eines Jungen kauerte. Er war anscheinend um mindestens zwei oder drei Jahre jünger als sie, trotzdem ging ihr Atem etwas schneller vor Angst. Sie bezweifelte, dass der Junge allein hier war. Sofort huschte ihr Blick herum, bis sie vier Personen entdeckte, nur eine von ihnen eine Frau. Wie versteinert vor Schreck konnte sie den Blick nicht abwenden und betete nur, der Junge möge sie nicht verraten, obwohl sie sicherlich sowieso schon gehört worden war.

Der linke Arm, auf den sie sich stützte knickte weg und diesmal richtete sie sich nicht wieder auf. Sie schloss leicht die Augen und horchte was geschah, Schritte die sich nährten würde sie allein durch die Erschütterung spüren, wahrscheinlich. Es sei denn jemand trat leicht genug auf, dass es war wie eine Feder, die zu Boden fiel.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Fr Mai 24, 2013 3:05 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Die Frau war um einen Moment zu schnell für ihn gewesen, so dass Rheean den Schlag gegen seinen Freund nicht verhindern konnte. Andererseits war es auch nicht richtig, so mit einer Frau zu reden. Egal, ob sie nun indianisch, weiß oder kohlrabenschwarz war. Er stellte sich zwischen Tuari und die Frau und sah seinen Freund ernst an. "Es reicht mit der Gewalt", meinte er auf Mohawk. "Lass uns lieber herausfinden, was dein Vater hier zu suchen hat."

Irgendwo in der Nähe zerbrach ein Ast und es klang, als würde etwas den Hang in der Nähe hinunterfallen. Wäre Rheean nicht so in Alarmbereitschaft, hätte er dem vermutlich nicht mehr als einen kurzen Gedanken geschenkt, doch mit Weißen vor seiner Nase und Nooka genau in eben dieser Richtung versteckt, war es eine Bedrohung. Er sah seinen Jungen schon in den Händen von Soldaten und dabei wurde ihm ganz übel.

Nooka konnte kaum seinen Augen trauen, als neben ihm plötzlich ein Mädchen landete. Für einen Augenblick war er so perplex, dass er nur starrte. Sie benahm sich jedenfalls komisch. Sie kuckte ihn nicht an, sondern schien sich vor ihm zu verstecken. Pah... Die Augen zumachen und so zu tun, als ob man ebenso unsichtbar war, wie die anderen, die man dann nicht sehen konnte, das machten nur kleine Kinder. Aber Nooka fühlte sich gar nicht wohl in dieser Situation. Er sprang auf und rannte zu seinem Vater hinüber. "Papa, Papa, da ist ein Mädchen hingefallen!!!" rief er laut.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Fr Mai 24, 2013 4:31 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Und da trat sie aus ihrem Loch. Die kleine Hexe. Doch die Hexe war seinem Anscheind nach ziemlich wütend. Sie kam schnurstracks auf Ratohnhaké:ton zugerannt und schlug ihm unerwartet mit der Faust ins Gesicht. Sein Kopf wurde zur Seite gerissen und ein Schmerz explodierte an seinem Wangenknochen. Aus der puren, wiederaufbebenden, Wut heraus entriegelte er seine versteckte Klinge und wollte gerade zustechen, da ging Rheean dazwischen.
Was für ein Glück sie doch hatte. Die Blicke das Assassinen töteten sie.

Aber sein Freund hatte Recht. Ratohnhaké:ton richtete sich wieder auf und verschränkte erneut die Arme. Sein Gesicht pochte schrecklich. Dafür würde sie noch bezahlen. Als dann Nooka aus dem Gebüsch gerannt kam, geriet er wieder in Alarmbereitschaft. Er behielt seinen Vater und diese Hexe ganz genau im Auge. Würden sie zu nahe an den Jungen heran gehen, würde er sie beide erledigen. Aufeinmal..
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Fr Mai 24, 2013 4:34 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Haytham staunte nicht schlecht, als die junge Frau einfach an ihm vorbeirannte und seinem Sohn eine ins Gesicht verpasste. Er unterdrückte ein Lächeln. Verdient hatte er es definitiv. Wie schön, dass Connor's Wut nun ein anderes Ziel hatte. Da zog fremdsprachiges Geschrei seine Aufmerksamkeit auf sich. Ein kleiner Mohawkjunge kam aus dem Gebüsch gerannt und rief wild irgendwas.
Aufeinmal übermannte ihn die Melancholie wieder. Hatte Connor auch so ausgesehen, in dem Alter? War er mit Jemanden raus in den Wald gegangen? Der Templer schüttelte diese Gedanken schnell wieder ab und wandte sich der Situation zu.

"Haben wir uns jetzt alle ausgetobt und fertig geschlagen?", fragte er relativ beiläufig mit einem kräftigen Hauch von Sarkasmus darin.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Fr Mai 24, 2013 4:48 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Rheean

Sam erschrak beinahe als ein kleiner Junge aus dem Gebüsch
hervorgerannt kam und schrie. Sie war damit beschäftigt gewesen,
den tötende bösen Blick des komischen Typen zu erwiedern.

"Hat...der Junge zugesehen?" ,kam es von ihr.

Eigentlich wollte sie sich die Frage denken. Vorsichtig
beäugte sie das Grün. Der Junge würde wohl nicht ohne
irgendeinen Grund hervorspringen.

"Na sehr gut die Herren!" ,schnaubte Sam und warf
ihnen alle einen vorwurfsvollen Blick zu.
"Ihr hättet das erwähnen können, dann hätte ich dem
Indianer später eine verpasst..."
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Fr Mai 24, 2013 9:51 pm

Connor, Haytham, Rheean, Samatha, Nooka

Katy hörte, wie der Junge zu den vier lief. Immer noch pochte ihr Herz verräterisch vor Angst. Vorsichtig blinzelte sie und beobachtete durch halb geschlossene Lider was geschah. Anscheinend war die Frau ziemlich sauer.

Nach einer Weile drückte die junge Diebin sich wieder halb hoch, diesmal knickte ihr Arm nicht weg. Nun mehr neugierig sah sie weiterhin zu. Fliehen hatte sowieso keinen Zweck, jeder von den Leuten dort unter würde sie mit hoher Wahrscheinlichkeit einfangen, bevor sie ein Versteck fand.

Ihr Blick blieb an dem Jungen hängen, er musste sie für einen Feigling halten, weil sie liegen geblieben war, aber er brauchte ja auch keine Angst zu haben. Es interessierte sie auch recht wenig, was andere von ihr dachten. Ihre Augen drohten wieder zuzufallen und sie zwang sich wach zu bleiben.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 2:20 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Nach einem schnellen Blick in die Runde, ob noch mehr Schlägereien drohten, kniete sich Rheean zu seinem Sohn herab. "Wer ist hingefallen?" fragte er nach, denn er konnte sich aus den Worten keinen wirklichen Reim machen, und sofort sprudelten die Worte aus Nooka heraus.

"Da ist ein Mädchen!" rief er und gestikulierte in die Richtung seines Verstecks. "Sie ist den Hang runtergerollt und ist fast auf mir gelandet! Und sie hat ganz komische Haare! Und ich glaub, sie ist verletzt! Komm mit!" Energisch ergriff er Rheeans Hand und zog daran. Nach einem beschwörenden Blick auf Tuari, dass er von etwaigen Schlägereien absehen sollte, ließ er sich von Nooka mitziehen.

Er staunte nicht schlecht, als er das Mädchen dort liegen sah, wo sich sein Sohn zuvor versteckt hatte. Und sie schien nicht nur verletzt, sondern ebenso völlig erschöpft und verängstigt zu sein. Obgleich es keinerlei Gemeinsamkeiten mit seiner verstorbenen Tochter gab oder geben würde, hatte er das Mädchen sofort in sein Herz geschlossen. Er war völlig machtlos gegen das plötzliche Gefühl Vaterliebe. Gleichermaßen griff auch wieder die Hand der Trauer nach seinem Herz und zwang ihn dazu eine Träne wegblinzeln zu müssen, bevor sie sichtbar wurde.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 5:05 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

"Wer weiß schon, Vater. Du und die deinen wissen ja nie, wann es genug ist." Mit diesen Worten wandte er sich ab und ging zu Rheean. Da lag tatsächlich ein Mädchen. Armes kleines Ding. Sie schien völlig am Ende.
Und nun, Freund. Was machen wir mit ihr?, fragte er auf Mohawk und schaute Rheean fragend an.

Seine Sinne waren bis zum zerreißen angespannt. Er erwartete jeden Moment eine Attacke von hinten. Sei es von dem vorlauten Weib, oder von seinem Vater. Er traute den beiden nicht. Ratohnhaké:ton würde schon noch rausfinden, was es mit all dem auf sich hat. Und wenn er Haytham dafür wieder verprügeln musste...
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 5:10 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Es brannte ein Feuer in den Augen seines Sohnes. Genau in diesem Moment sah er aus, wie seine Mutter. Sie hatte immer das selbe Gesicht, wenn sie etwas ärgerte oder sie wütend war. Innerlich seufzte der Templer einmal auf, doch nach außen drang nichts, außer eine undurchsichtige Gestik.
Er wandte sich der aufbrausenden Dame zu.

"Sind sie in Ordnung, Lady. Ich entschuldige mich für meinen Sohn. Er ist jung und dumm und weiß nicht was er tut."
Den Blick, den er dafür von Connor's Seiten her erntete, hätte ihn eigentlich töten sollen. Aber Haytham interessierte das wenig. Er suchte lieber das Gespräch mit der Frau. Sie schien die einzige zu sein, die halbwegs bei Verstand war. Außer der große Mohawk, der mit seinem Sohn hier war. Aber er verstand nun mal kein Wort dieser verfluchten Sprache.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 5:17 am

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"Entschuldigung angenommen." ,knurrte sie, während sie immer noch dem Indianer böse Blicke zuwarf.
"Mir geht es gut bis auf meinen Knöchel, aber es ist nichts, was nicht wieder vergeht. Nur die Harten kommen
in den Garten, Sir. Ich war aber auch nicht ganz unschuldig. Tut mir leid, dass ich nicht voll und ganz auf
Ihre Kräfte vertraut habe. Wie kann ich mich bei ihnen revangieren?"

Sie blickte zu diesem Herrn. Er sah noch gut aus, für sein Alter und kräftig war er auch noch. Es wunderte
sie allerdings, dass dieser Herr einen Indianer als Sohn hatte, ließ diese Frage aber stecken.

"Ich heiße übrigens Samantha. Nennen Sie mich bitte Sam."

Ihr Gegenüber war ein vornehmer Herr, das wusste sie von Anfang an. Achilles sei Dank, konnte sie sich
so benehmen, wie es angebracht war.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 5:32 am

Connor, Haytham, Nooka, Samatha, Rheean

Katy verfiel beinahe in heillose panik, als plötzlich alle drei Indianer vor ihr standen. Ein zittern durchfuhr ihren Körper und sie erstickte einen spitzen Aufschrei nur mit Mühe. Die Diebin setzte sich vollständig auf, mit großen Augen sah sie von dem Jungen zu den zwei Männern. Ein wimmern entrang sich ihr, das mehr nach einem flehen klang. Ihre schmalen, kleinen Finger bohrten sich in den Waldboden, jedenfalls die Finger der linken Hand, die rechte drückte sie noch immer an den Körper. Sie verstand nicht eine Silbe von dem, was gesprochen wurde und sie war dankbar dafür. Ein schwindel Gefühl ergriff sie, sie war einfach zu übermüdet.

"Tut mir nichts", flüsterte sie lautlos und selbst an der Bewegung ihrer Lippen konnte man die Worte nur schwerlich ablesen.

Sie krallte sich noch fester in den Boden und schloss in stummem Flehen die Augen. Es gefiel ihr ganz und gar nicht, nicht zu wissen, was ihr bevor stand, wenn es auch gleichzeitig wahrscheinlich besser so war.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 7:53 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

"Ich hab doch gesagt, dass sie komisch ist", rief Nooka und hibbelte an der Hand seines Vaters herum. Diese ganze Sache war so aufregend. Kein Vergleich zu den Abenteuerspielen mit den anderen.

Rheean sah Tuari an. "Ich weiß es nicht", antwortete er. "Aber ich werde sie ganz sicher nicht alleine hier lassen." Mit diesen Worten ließ er sich auf ein Knie nieder, so dass er nicht mehr ganz so groß wirkte und brach zum ersten Mal seinen Schwur, nie die englische Sprache in den Mund zu nehmen. "Hab keine Angst", murmelte er leise mit schwerem Akzent. "Niemand wird dir etwas tun." Das Mädchen sah richtig fertig aus. Was tat sie überhaupt allein hier im Wald. Sollte sie nicht eigentlich irgendwo anders sein?

Rheean wusste inzwischen mit Sicherheit, dass er sie keinesfalls allein hier lassen würde. Und mit den Weißen würde er sie auch nicht ziehen lassen. Denn denen traute er einfach nicht und würde es wohl auch nie tun. Doch wenn das Mädchen eine Familie hatte, die sie suchten? "Wie heißt du denn?"

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 8:22 am

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Ratohnhaké:ton wandte sich dem Szenario ab und bezog wieder seinen Platz an dem Baum. Langsam wurde ihm bewusst, was hier in den letzten Minuten geschehen war. Wie oft hatte er sich eine zweite Chance mit seinem Vater gewünscht, ohne Lee, ohne die Templer. Vielleicht war das diese Chance?
Und er hatte nichts besseres zu tun, als auf ihn einzuprügeln. Nun wurde ihm die Dummheit seines Handelns schrecklich bewusst.

Der Hexe hingegen zeigte er keine Reue. Sollte sie doch kommen. Dieses Mal würde er sich definitiv wehren...
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 8:33 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Haytham setzte ein höfliches Lächeln auf und deutete eine Verbeugung an. "Haytham Kenway zu ihren Diensten... Nun, Sam. Vielleicht sollte mir mal Jemand erklären, was so in der letzten Zeit hier an der Ostküste alles vorgefallen ist. Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, denke ich.. Können sie das?"

Er sah kurz hinüber zu Connor. Doch dieser schaute ins nichts. Dann drehte er sich wieder zu Sam. "Das würde mir als Dank schon ausreichen."
Der Templergroßmeister musste herausfinden, wo sein Orden nun stand, was sie planten, wie die Lage war. So viele Dinge herauszufinden.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 8:37 am

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"Freut mich Sie kennen zu lernen, Mr. Kenway. Was in der letzte Zeit an der Ostküste
alles vorgefallen ist?"

Sam überlegte kurz.

"Tja was gibt es neues seit Washington den Kampf gewonnen hatte? Er hat seinen Dienst
quittiert. Es wurde ein toter Mann an einer Bar gefunden. Ähm...wie hieß er noch gleich?
Ich glaube James...Lee? Ich bin mir bei diesen Namen nicht mehr sicher, tut mir Leid. Ansonsten
gibt es nichts neues, Sir."
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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 8:59 am

Rheean, Nooka, Haytham, Connor, Samatha

Katy löste vorsichtig die Finger aus dem Boden, als einer der Indianer, der der zuerst bei ihr gewesen war, abgesehen von dem Jungen, sich auf ein Knie niederließ, sodass sie ihm in die Augen sehen konnte, ohne den Kopf in den Nacken legen zu müssen. Er meinte, dass niemand ihr etwas tun würde, misstrauen spiegelte sich in ihrem karamellfarbenen Blick wieder. Ihr Blick wanderte zwischen den beiden Indianern hin und her, wobei der eine weggegangen war. Ganz wich der Misstrauische Ausdruck nicht, dennoch entspannte sie sich sichtlich.

Er fragte, wie sie hieße, sie zögerte, entschloss sich dann aber doch zu antworten. "Ich heiße Katy", sagte sie leise, ihre Stimme verdeutlichte was offensichtlich war, sie war am Ende ihrer Kraft, was angesichts ihres Alters nicht sonderlich verwunderlich war. Umruhig huschte ihr Blick erneut umher, es lag an der ihr fremden Umgebung, dass sie so unruhig war. In Städten, wenn sie jemanden bestahl, war sie viel ruhiger, zwar immer fluchtbereit, aber ruhiger.

Langsam fielen ihr dann doch die Augen zu, ihr Kopf sank auf ihre Brust und sie schlief wahrhaftig im sitzen ein. Eigentlich schlief sie nicht wirklich, dass hatte sie schon lange nicht, sie verfiel immer nur in den Zustand zwischen Schlafen und wachen, in einen unruhigen Halbschlaf, aber das war dann doch noch besser, als gar nicht zu schlafen, denn dazu müsste sie sich sicher fühlen. Dies war nicht mehr der Fall gewesen seit..seit zwei Jahren. Auf den Tag genau zwei Jahre war es her, dass sie ihre Familie verlor, an ihrem siebten Geburtstag hatte das Haus gebrannt und sie hatte alles verloren und genau heute, am 19.September, war sie neun geworden.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 9:25 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Seine eigene Vorstellung blieb Rheean im Hals stecken, als sie vor seinen Augen im Sitzen einfach einschlief. Wie lange sie wohl schon allein unterwegs war? Ganz sicher mehr als ein paar Tage.

Sanft stubste er sie an. "Katy", sagte er leise, um sie nicht unnötig zu erschrecken. "Wo ist denn deine Familie?" Bevor er irgendetwas Leichtsinniges tat, musste er sich vergewissern, dass sie alleine war. Er konnte es einfach nicht riskieren, dass sein Dorf erneut einer Katastrophe entgegen sah.

Nooka machte sich derweil los und lief zu Tuari hinüber. "Warum habt ihr euch gestritten?" fragte er frei heraus.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 9:46 am

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Der kleine Nooka riss ihn aus seinen Gedanken. Er sah milde lächelnd zu ihm herab und wuschelte ihm durch die Haare.
"Weißt du, Nooka. Mein Vater und ich haben uns noch nie gut verstanden.. Wir hatten sehr viel Streit. Sehr schlimmen sogar. Er war sehr lange fort und ich wütend auf ihn.. Da passiert sowas. Legt sich auch wieder.." Aufmunternd stubste er ihn an und deutete auf Rheean. "Willst du deinem Vater nicht helfen?"

Am liebsten würde er davonrennen. Einfach kehrt machen und in den Wäldern verschwinden, wie er es so oft tat.
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