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 19. September 1783

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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 9:49 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

"Charles.", korrigiert er Sam. "Sein Name war Charles Lee." Ein Hauch von Trauer schwang in seiner Stimme mit, war doch Charles immer sein Schützling gewesen. Auch wenn sich ihre Wege am Ende immer mehr voneinander getrennt hatten, so hatte er doch stets was für den offenen, ehrlichen Charles übrig, den er kennengelernt hatte, als er das erste mal Fuß auf amerikanischen Boden setzte. Er wandte sich mit bitterer Mine Connor zu.

"Das war dein Werk nicht? Und fühlst du dich jetzt besser? Denkst du Ziio erwacht wieder zum Leben? Schön wäre es. Sag mir wo ist sie!"
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 9:56 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Sam staunte nicht schlecht als sich der alte Mann abwand. Am liebsten wäre sie abgehauen, doch
nun wurde sie in etwas hineingezogen, wo sie nicht einfach gehen konnte. Als sie mitbekam dass
von diesem Indianer die Mutter gestorben war und wahrscheinlich...war es dieser Mann gewesen.

"Mr. Kenway, wir wollen doch nicht wieder schlägern oder?" ,fragte sie.

Im Hinterkopf lief der Film ihrer Vergangenheit.
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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 10:11 am

Connor, Haytham, Samatha, Nooka, Rheean

Katy blinzelte leicht, als Rheean sie anstupste und fragte, wo ihre Familie war. Sie schaffte es nicht ganz, die Augen aufzuschlagen, sie war zu müde, zu erschöpft. Trotzdem glitzerten Tränen in ihren sanften Augen als sie mit leiser Stimme antwortete.

"Bei den Engeln", hauchte das Mädchen, "Sie sind vorgegangen und warten dort auf mich" Ihre Stimme war erfüllt von Trauer, fast erstickt von Tränen und dennoch war da auch etwas wie Vorfreude, das Wissen, dass sie sie eines Tages wiedersehen würde, dass sie nur auf sie warteten, um ihr einen wundervollen Empfang zu bereiten. Es war diese Art, wie Kinder mit ihrer Trauer umgingen, indem sie etwas gutes daraus machten. Eine Träne rann ihr über die Wange und hinterließ ihre glitzernde Spur, sie schmeckte das salzige Wasser ihrer Tränen und weitere von diesen hingen in ihren Wimpern, so sehr sie auch versuchte stark zu sein, es gelang ihr nicht. Selbst der körperliche Schmerz verblasste, sodass nur der ihrer Seele blieb.

Erschöpft wie sie war fielen ihr die Augen wieder zu, als sie in ihren unruhigen Halbschlaf glitt, sie sank zur Seite weg, sodass sie zusammengerollt, wie ein Kätzchen auf dem Waldboden lag.
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Rheean

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 10:51 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

So hatte das keinen Sinn. Das Mädchen musste sich ersteinmal ausschlafen, bevor sie zu irgendetwas in der Lage war. Und hier würde sie ganz sicher weder erholsamen noch sicheren Schlaf haben. Nayeli würde sicher Augen machen, wenn er mit Katy auftauchte, doch selbst wenn er gewollte hätte, wäre es für Rheean in diesem Augenblick unmöglich die Kleine hier zu lassen.

Kurzerhand hob Rheean sie auf seine Arme. Sie war leicht wie eine Feder. Bestimmt hatte sie seit einer Weile nichts anständiges mehr gegessen. Aber auch das ließ sich ändern. Zumindest, sobald sie ausgeschlafen hatte.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 11:42 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Der Assassine schickte Nooka zurück zu seinem Vater, bevor er das hier auch noch mitbekam, obwohl er wohl die Sprache nicht verstand. Der Junge war nicht dumm, er wusste wahrscheinlich längst, was hier lief.

Ratohnhaké:ton verzog angewidert das Gesicht.
"Nehm noch einmal den Namen meiner Mutter in den Mund und ich prügel ihn aus dir heraus!", sagte er angespannt zu seinem Vater, bevor er die Frage der Hexe beantwortete. "Ich schlage mich liebend gern mit ihm, sobald die Kinder weg sind. Du bist widerlich, Vater!" Am liebsten wäre er sofort wieder auf Haytham losgegangen. Dass er es überhaupt wagte über seine Mutter zu sprechen.

"Und ich hatte es bereut, dich umgebracht zu haben. Ich dachte, ich hätte einen Fehler gemacht! Aber weißt du was, Templer. Ich habe genau das richtige getan!" Eises Kälte schwang in seiner Stimme mit.
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 11:48 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Haytham zog eine Augenbraue nach oben. "Selbstverständlich nicht, Lady.", beantwortete er nun Sam's Frage selbst.
Er ging ein paar Schritte auf den wütenden Connor zu und sah ihm streng ins Gesicht. "Deine Mutter hat mir deine Existenz verschwiegen. Deine Mutter hat mich verlassen, vor so vielen Jahren. Sie war eine ehrenwerte Frau und wenn sie wüsste, was du so treibst.." Dieser verbale Schlag hatte sein müssen.

Der Templer nahm seine übliche Haltung ein. "Du solltest dich wieder in dein kleines Nest verkriechen, Connor." Es war das letzte, was Haytham dazu sagte, denn er wandte sich wieder von seinem Sohn ab und schritt demonstrativ in die andere Richtung.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Sa Mai 25, 2013 2:40 pm

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Sam wusste selbst nicht genau was sie da tat, aber sie stellte sich zwischen diese Männer und
blickte sie jeweils kontrollierend an. Eigentlich interessierte sie es überhaupt nicht, was zwei Männer
diese sich gerade geprügelt hatten, taten oder was als nächstes geschehen würde. Sie war nur hier
um verdammt nochmal Achilles zu finden.

"Könnt ihr euch bitte wieder beruhigen? Ich brauche nur eine Antwort und ihr könnt wieder tun und
lassen was ihr wollt. Ich sehe ja dass ihr euch nicht schätzt, was ich ja nicht verstehen kann. Ich wäre
überhaupt froh ein Elternteil zu haben..."

Was zum Henker redest du da?! ,schimpfte ihr Unterbewusstsein.

"Aber sagt mir einfach wie ich zur Davenportsiedlung komme."

Sie blickte auf als plötzlich der andere Indianer ein kleines Mädchen auf dem Arm trug.

"Was ist passiert?!" ,fragte sie schnell.

Wenn Kinder im Spiel waren, da...
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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 1:25 am

Rheean, Nooka, Connor, Samatha, Haytham

Katy spürte wie Rheean sie auf den Arm nahm. Ausnahmsweise wehrte sie sich nicht dagegen, zu müde war sie, um überhaupt noch irgendetwas zu machen. Immer tiefer glitt sie in das Reich der Träume, umhüllt von Wärme. Nichts schlechtes gab es hier, nur Licht und Schönheit. So musste es aussehen, dort wo ihre Schwester bei den Engeln wartete. Dies waren zweifelsohne die falschen Gedanken, ihre Traumwelt wurde schwarz, kalt.

Sie hörte das Knistern von Feuer und sah wie ihre Schwester vor ihren Augen verbrannte, die Flammen umzüngelten sie. Sie schrie vor Schmerz und Katy konnte nur da stehen, konnte nur zusehen. Nicht einmal weinen konnte sie. Sie hörte wie ihre Schwester nach ihr rief, sie um Hilfe anflehte, ein Beben durchfuhr Katys Körper. Sie spürte nicht einmal, dass die Flammen nun auch sie erreichten, sie spürte nur kalte Leere, als habe jemand ihr das Herz herausgerissen. Dieses Bild brannte sich auf ewig in ihr Gedächtnis ein, nie wieder sollte sie es vergessen können.

Das Mädchen vermochte nicht aufzuwachen, kalte Klauen legten sich um ihr Herz, wie Krallen bohrte sich die Angst hinein, nahm ihr den Atem und ließ sie zittern. Tränen, die sie im Traum nicht weinen konnte, liefen ihr über die Wangen. Im Schlaf spürte sie die Wärme von jemandem, aus purem Instinkt schmiegte sie sich an die Quelle der wohltuenden Wärme, schutzsuchend vergrub sie das Gesicht an diesem jemand, verzweifelt nach halt suchend bohrte das schlafende Kind die Fingernägel in einen Arm. Sie wirkte so verloren, gefangen in der Welt grausamer Träume, allein und niemand konnte ihr helfen. Es war die schlimmste Folter die es geben konnte, das Schlimmste, was ein Mensch durchleben konnte ohne daran zu zerbrechen und dieser Umstand machte es noch grausamer. Könnte sie wenigstens daran zerbrechen, so würde der Schmerz sich verändern, doch sie schwebte genau auf dem Schmalen Grad zwischen dem Wahnsinn der Verzweiflung und dem wenigstens genügend gesunden Verstand um alles so grausam spüren zu müssen.
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Rheean

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 3:09 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Rheean ging zu Tuari hinüber, die beiden Weißen im Auge behaltend. Nooka hatte wohl verstanden, dass er leise sein sollte, denn er hüpfte zwar mehr hinterher als dass er ging, doch er sagte nichts. Nur kurz zuckte Rheean zusammen, als er die Fingernägel auf seiner Haut spürte. Die Kleine träumte wohl schlecht.

Er hatte zwar keine Ahnung, was sie durchgemacht hatte, aber es erschien ihm wenig verwunderlich. "Shhhhhh...", machte er leise und wiegte Katy sanft, wie er es mit einem kleinen Kind tun würde. So lange war es noch gar nicht her, dass er Nooka derart auf dem Arm getragen und gewiegt hatte.

"Ich bringe sie ins Dorf", sagte er leise zu seinem Freund. Die Frage der Frau ignorierte er. Nur weil er mit einem schutzbedürftigen Mädchen Englisch sprach, galt das noch lange nicht für andere Weiße. "Was auch immer passiert ist, sie scheint keine Eltern mehr zu haben und ich kann es nicht verantworten sie hier zu lassen. Sie braucht Ruhe und ein wenig Geborgenheit, alles andere kann warten", fügte er hinzu. "Lass dich nicht von den Weißen provozieren. Das sind sie nicht wert."

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 3:27 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Ratohnhaké:ton verzog wütend das Gesicht. "Auf so einen Elternteil kann man verzichten.. Er hat mehrmals versucht mich umzubringen.." Doch ihre Frage nach der Davenportsiedlung, seiner Siedlung, machte ihn stutzig.
"Was willst du in meiner Siedlung? Wir können keine Unruhestifter gebrauchen.."

Dann wandte er sich kurz Rheean zu und lächelte ihn milde an. "Nayeli wird Augen machen.. Ich komme nach, sobald sich das hier geklärt hat, Freund. Schenkt dem armen Ding ein wenig Ruhe.." Dann zupfte Nooka an seiner Robe und der Assassine blickte nach unten. "Kann ich nicht bei dir bleiben? Ich will noch nicht nach Hause!" Ratohnhaké:ton klopfte ihm auf die Schulter. "Geh mit deinem Vater. Ich bin bald wieder im Dorf, mein Großer." Mit einem Schmollmund stellte sich der Junge wieder zu Rheean.
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 3:33 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Haytham ließ sie alle stehen. Er hatte kein Interesse daran, sich weiter mit seinem Sohn zu streiten und wollte ihm etwas Zeit geben, das gesehen zu verdauen. Er schritt voran, in die Richtung, von der er glaubte, dass dort Lexington lag. Einmal kurz wandte er sich noch einmal zu.
„Wenn du dich in Ruhe unterhalten willst und nicht um dich schlägst wie ein gestörtes Tier, dann findest du mich in Lexington. Ich habe genug zu tun...“

Mit diesen Worten verließ er die Gruppe und lief langsam durch den Wald. So sehr es auch nach außen schien, dass ihn das alles kalt ließ. Haytham hatte schwer mit sich zu kämpfen. Er hatte seinen einzigen Sohn wieder und er hatte nach wie vor nichts, außer Verachtung übrig. Wenn Connor nur wüsste, wie sehr er seine Mutter vermisste und hoffte, er würde irgendwann mal zur Vernunft kommen..
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 3:42 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Sam bekam von dem anderen Indianer keine Antwort.

"Na fein..." ,schnaubte sie, packte ihren Umhang und trat ihm nahe.

Es war offensichtlich dass er das nicht wollte, doch sie ignorierte es einfach und legte ihr Kleidungsstück um das Kind.
Unschuldiges Leben musste nicht in Streitigkeiten miteingezogen werden. Als dann der Indianer in Weiß sich wieder meldete
sah sie ihn fast schon erwartungsvoll an.

Soll ich dir wieder eine scheuern?

Aber ihr Gedanke wurde schnell vertrieben, als er meinte, es wäre seine Siedlung.

"Warum deine Siedlung?! Warum zum Henker in der Welt deine Siedlung?! Was hast du mit Achilles gemacht?!"
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Katy Whiterose

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 4:04 am

Rheean, Nooka, Samatha, Connor, Haytham

Katy hörte Worte und Geräusche nur leise, wie aus weiter Ferne, doch allein, dass sie sie hörte zeugte davon, dass sie nicht tief und fest schlief. Was würde sie wohl träumen, wenn sie wirklich schlief? Es war lange her, sodass sie sich kaum mehr daran erinnern konnte. Trotzdem entspannten sich ihr verkrampften Finger mit der Zeit und sie schlief ruhiger weiter.

Ihr Traum veränderte sich, zu schnell, als dass sie klare Bilder erkennen könnte, bis irgendwann nur Schwärze zurück blieb, es war ihr lieber als die Alpträume, auch wenn sie die einzige lebhafte Erinnerung an ihre Familie darstellten.

Selbst in diesem Halbschlafenden Zustand sah man dem Mädchen an, welch Schmerz sie litt, sowohl seelisch wie auch körperlich. Darum glaubte sie nicht an Gott, sicher es gab etwas wie die Hölle und ihre Familie war irgendwo anders, denn sie waren gut gewesen, aber kein Gott könnte so grausam sein.
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Mai 26, 2013 6:51 am

Connor, Haytham, Katy, Nooka, Samantha, Rheean

Allein Katys Wohlergehen hielt Rheean davon ab, den Umhang der Frau einfach abzustreifen und liegenzulassen. Im Dorf würde er ihn verbrennen. Er wollte nichts von den Weißen dort wissen. Tuari lächelte er flüchtig an: "Wir sehen uns zuhause. Komm Nooka, deine Mutter fragt sich sicher schon, wo wir bleiben", wandte er sich an seinen Sohn. Sehnsüchtig kuckte der Junge nochmal zu Ratohnhaké:ton, folgte dann jedoch seinem Vater. Die kleine Hand in das Leder des Lendenschurzes gegraben.

Abgang Katy, Rheean Fortsetzung in Kanatahsèton

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 1:36 am

Connor, Haytham, Sam Erwähnt: Rheean

Die Frage nach Achilles traf ihn fürchterlich. Was wollte diese Frau denn von ihm? Wusste sie es nicht? Außerdem schien sie sehr aufgebracht deswegen zu sein. Ratohnhaké:ton mahnte sich zur Beruhigung.
"Mädchen, Achilles ist tod. Schon ein paar Jahre. Ich habe mit ihm die Siedlung wieder aufgebaut.", gab der Assassine nun deutlich ruhiger zu verstehen. Jegliche Aggressivität war aus seiner Stimme verschwunden. Es schwang sogar ein kleiner Hauch von Mitgefühl mit. Er hatte keine Ahnung wer sie war, oder woher sie kam, aber ihn beschlich das unangenehme Gefühl, dass sie gleich ihren nächsten Ausraster erleben würde.

Ratohnhaké:ton schaute seinem Vater hinterher. Vielleicht würde er ihn aufsuchen.. Innerhalb der nächsten Tage. Vorher nicht. Vorher musste er zu Rheean zurück ins Dorf. Er wollte wissen, wie es dem Mädchen ging.
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Haytham Kenway



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 1:39 am

Haytham Erwähnt: Sam, Connor

So wie es für ihn aussah, war seine Anwesenheit vorerst überflüssig. Haytham würde sich nach Lexington ins Gasthaus begeben und dort auf die Ankunft seines Sohnes warten. Wie gut, dass er immer noch sein Geld in der Innentasche seines Mantels hatte. Selbst das befand sich nach seinen... Schlaf.. noch an Ort und stelle.
So begab sich der Templer auf die Straße und ließ gemächlich Richtung Stadt.

Abgang Haytham, Fortsetzung Lexington
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 4:48 am

Der andere Indianer und dieser Haytham waren gegangen, doch Sam nahm
das nicht richtig wahr. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals als sie auf eine Antwort des
anderen Mann wartete. Angst stieg in ihr hoch. Wenn dieser Kerl Achilles nur ein Haar
gekümmt hätte, dann...

"Mädchen, Achilles ist tot. Schon ein paar Jahre. Ich habe mit ihm die Siedlung wieder
aufgebaut."

Ihr Herz hörte auf zu schlagen. Ihr Atem stockte. Ihr Brustkorb wurde von einer
hnsichtbaren Kraft zusamengepresst und es fühlte sich so an, als würde man ihr
ein Messer ins Herz jagen und gemächlich umdrehen.

"Wa- Was?" ,kam es fast schon zu leise aus ihrem Mund.
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 7:33 am

Connor, Sam

Ratohnhaké:ton nickte ruhig. "Er ist eines natürlichen Todes gestorben. Friedlich in seinem Sessel eingeschlafen." Dann machte er eine längere Pause. Es schien sie wirklich sehr zu treffen. Der Assassine hatte keine Ahnung welche Bindung diese Frau zu Achilles hatte, aber er sah sie mitfühlend an. Sie mochte ihn geschlagen haben, beschimpft, aber angesichts soetwas vergaß man das eben schnell.

"Tut mir leid.", brachte er hervor und wollte sich zum gehen abwenden. Schließlich wollte er noch zu Rheean.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 8:28 am

Connor, Sam

Ein Klos bildete sich in ihrem Hals. Wieso hatte sie sich nur so viel Zeit gelassen?
Warum in alles in der Welt ist sie überhaupt zu Tyson gegangen und hatte nicht
auf Achilles gehört?! Warum?!

Ihre Augen wurden glasig, doch...sie schluckte einmal. Der Indianer drehte sich um
und wollte gehen.

"Warte!" ,kam es gerade noch aus ihrem Mund. "Kannst du mir wenigstens sagen
wo er begraben wurde?"

Nun musste sie fremd klingen. Von 180 auf 0.


Zuletzt von Samantha Jones am Mo Mai 27, 2013 12:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 9:11 am

Connor, Sam

Ratohnhaké:ton drehte sich nochmal um. Die junge Frau schien kurz davor zu sein in Tränen auszubrechen. Verfluchte Hilfsbereitschaft, schimpfte er sich selbst. "In unserer Siedlung, hinter unserem Haus." Kurz wandte er sich um und überlegte. Sie hatte doch keine Ahnung, wie sie dahin kam, wenn er es richtig vernommen hatte. Ungern nahm er sie damit hin, da er nicht wusste, wer diese Frau war und was für Unheil sie mit sich bringen würde. Ratohnhaké:ton wollte ihr aber nicht verwehren, Achilles zu sehen, was auch immer sie da wollte..

Er hob die Hände und machte eine wegwerfende Geste. "So, wie du hier herum geirrt zu seien scheinst, hast du keine Ahnung wo du dich befindest.. und da mein Vater dich hat stehen lassen.." Er seufzte. "Komm, ich bringe dich zur Siedlung..." Dann lief er einfach los, ohne nach hinten zu gucken.

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Mo Mai 27, 2013 12:30 pm

Connor, Sam

Sam war viel zu geschockt, als dass sie einfach irgendetwas sagen hätte können. Schweigsam folgte sie dem Mann vor ihr.
Ihr Knöchel tat weh, ein wenig humpelte sie sogar, doch das würde sich mit der Zeit auch wieder einrenken. Aber das nahm
sie nur ganz am Rande war.

Ihre Gedanken lagen ganz Fern...
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Di Mai 28, 2013 1:27 am

Connor, Sam

'Du bist dumm, Ratohnhaké:ton. Du bist dumm, voreilig und absolut naiv!', schimpften seine Gedanken auf ihn ein. Diese Frau konnte sonst was vorhaben, eine Templeragentin sein, oder was wusste er noch alles...
Aber nein, sein gutes Herz erweichte sich bei ihrem Anblick und er nahm sie tatsächlich mit.. 'Du bist absolut dumm!', hallte es erneut in seinem Kopf.

Als sie sich der Straße nährten zog er seine Kapuze über den Kopf und schlug den Weg zur Siedlung ein.

Abgang Connor, Sam. Fortsetzung Davenport Herrenhaus. Sam hat das Wort
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BeitragThema: Re: 19. September 1783   Do Jun 06, 2013 12:30 pm

Fortsetzung von Kanatahsèton

Rheean erwähnt wird: Connor

Erfolglos hatte Rheean Tuari an dem Ort gesucht, wo sie auseinander gegangen waren. Doch dafür gab es jede Menge Spuren. Als geübter Jäger war es für Rheean nicht schwer, diesen zu folgen. Allerdings gefiel es ihm gar nicht, wohin die Spuren führten. Direkt zur Siedlung. Nach ein paar Minuten Überlegen, hatte er eine Entscheidung gefällt und schlug den Weg nach Davenport ein.

Abgang Rheean, Fortsetzung Davenportsiedlung, Achilles Herrenhaus

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BeitragThema: Re: 19. September 1783   So Jun 29, 2014 11:32 am

~*~

Neue und alte Bekannte lassen diesen Tag nun hinter sich. Das Land atmet die Ruhe der Nacht, um dem neuen Tag erfrischt entgegen zu treten.

~*~
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» Kosten für doppelte Mietzahlungen anlässlich eines Wohnungswechsels (sog. Überschneidungskosten) sind Wohnungsbeschaffungskosten i.S.d. § 22 Abs 3 SGB II a.F. bzw. § 22 Abs 6 SGB II n.F. (vgl. LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 10. September 2013
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