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 20. September 1783

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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 11:48 am

Connor, Sam, Stammesmutter

Die Piratin lauschte kurz den Worten des Indianers, ehe sie noch einmal beklemmt über ihre Oberschenkel rieb. Er wusste dann ja auch alles. Na großtartig. Somit begann Sam am Anfang. Wirklich am Anfang.

"Ich...war vor langer Zeit ein Waisenkind. Damals im Kloster gab es nur einem, dem ich vertraut habe und das war Achilles. Nach einem Verrat, den ich begangen habe, floh ich mit 16 Jahren von Boston mit einem jungen Seemann. Durch jede Menge schlechte Erfahrungen wurde ich das, was ich heute bin. Eine der gefürchtesten Piraten der Welt. Nach über 10 Jahren führte mich mein schlechtes Gewissen ins Grenzland. Ich wollte mich bei Achilles entschuldigen und...da habe ich Ratohnhaké:ton kennen gelernt. Sowie auch sein Vater und Rheean. Ich durfte in der Davenportsiedlung bleiben, damit ich mich von dem alten Mann verabschieden konnte. Am Abend darauf kam der Krieger zu Besuch und...ich hatte eine etwas gewaltätigere Auseinandersetzung mit Rheean..."

Mit einem komischen Blick sah sie zu dem Mann neben ihr. Na schön. Sie hatte ihn angelogen. Fein!

"In der Nacht darauf träumte ich. Ich war eingesperrt mit dem Krieger und wir mussten uns vertrauen und...es war alles so seltsam!"

Überfordert fuhr sich die Schwarzhaarige durch die Haare. Es war so vieles passiert und erst jetzt fiel ihr auf, wie sehr das Ganze sie eigentlich wirklich mitgenommen hatte.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 12:17 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Die Stammesmutter wartete geduldig, bis Ratohnhaké:ton übersetzt hatte. Ihre braunen Augen ruhten jedoch auf Sam. Sie nahm die Worte in sich auf und spürte sofort, dass dies nicht alles war. Oberflächlich gesehen vielleicht, doch was Sam eigentlich erzählen wollte, ging viel tiefer. Die Stammesmutter senkte ihren Blick wieder in die Flammen, als ob sie dort eine Antwort finden könne.

"Du suchst ehrlichen Rat und doch überfliegst du nur flüchtig, was du eigentlich zu sagen wünscht", tadelte sie sanft. Sie sah wieder auf und Sam direkt in die Augen. "Deine Vergangenheit hat dich zu dem gemacht, was du bist. Und dennoch..." Sie schwieg einen Moment. "Bist das wirklich du? Oder nur ein Konstrukt dessen, was du glaubst sein zu müssen?"
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 12:44 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Artig übersetzte Ratohnhaké:ton die Worte seiner Großmutter und sie sprach die Wahrheit. Sam verriert nie alles, das hatte er schon begriffen. Aber er vertraute der alten Frau, dass sie es aus ihr herauskitzeln möchte.

Dennoch konnte er sich nicht einen Blick zur Seite ersparen. Sicher hatte sie ihn angelogen, er hatte sowas schon geahnt.

"Ich verstehe den Zusammenhang zwischen dir und Rheean nicht und den Sinn und Zweck dahinter..", merkte er nebenbei an, wartend, dass sie weiter erzählte.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 1:27 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Sam war verblüfft darüber, dass die alte Frau das sofort herausgehört hatte. Gott sie konnte doch nicht ihre ganze Lebensgeschichte auftischen oder? Zuerst musste sie aber Ratohnhaké:tons Frage beantworten.

"Du bist gegangen und wir waren alleine. Wir haben uns zuerst gegenseitig angestarrt und irgendwie hab ich dann einfach angefangen zu reden, weil ich die Stille nicht ausgehalten hatte. Er hat dann...naja er wurde unruhig und das beunruhigte mich und irgendwie haben wir uns dann gegenseitig hochgestachelt und plötzlich schlug er in die Wand und..."

Sie sah ihn entschuldigend an.

"Es eskalierte und wir schlägerten uns ein wenig."

Etwas peinlich berührt kratzte sie sich am Hinterkopf.

"Wollte später nur, dass du nicht auf Rheean sauer bist und hab gelogen. Ich dachte, es ist das kleiner Übel, wenn eine Piratin lügt, als ein Freund...aber ich denke, er hats dir sowieso gesagt."

Sam sah dann wieder zu der Stammesmutter und entschuldigte sich.

"Ich bin nicht geübt darin, über mein Leben zu sprechen. Rheean und ich haben uns gestritten, weil ich...denke ich habe zu viele Vorurteile von Männern. Als ich mit dem Seefahrer geflohen war...hat er mich versklavt und mich mit seiner Crew...wie soll ich sagen? Brüderlich geteilt."

Ein Klos bildete sich automatisch in ihrem Hals.

"Ich wollte zurück zu Achilles, mich dafür entschulidgen, dass ich sein Geld gestohlen, nicht auf ihn gehört habe...ich wollte ihm alles erzählen. Ich wollte das, was ich schon immer so sehr gewünscht hatte...ein zu Hause."

Ob sie es wollte oder nicht. Eine Träne kämpfte sich an die Freiheit, diese sie sofort mit einer wütenden Bewegung weg wischte.

"Das ist aber nun unmöglich geworden...auf...jeden Fall...nachdem ich mit Rheean diese Auseinandersetzung hatte, bin ich eingeschlafen und in einem Verließ aufgewacht, zusammen mit ihm. Einem Mann. Es zählt wohl nicht gerade zu meinen liebsten Dingen, eingesperrt zu sein, unfähig sich zu wehren wenn ein Mann im selben Raum ist. Es sind viele komische Dinge im Traum passiert und...wir beide - ich meine Rheean und ich - können uns genauesetens daran erinnern."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 1:59 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Die Stammesmutter wartete wieder ab, bis sie die Worte übersetzt bekam. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihr faltiges Gesicht. "Ein Zuhause kann überall sein, mein Kind", sagte sie zu Sam. "Du und Rheean, ihr seid euch nicht durch Zufall begegnet", stellte sie fest. "Ihr seid beide durch eure Vergangenheit beeinflusst. Du bist eine Weiße, er ist ein Mann..." Sie lächelte. "Was hat deine Meinung ihm gegenüber geändert?"

Immerhin hatte die Stammesmutter gesehen, wie Rheean und Sam sich begegnet waren. Sie hatte tatsächlich, wie scheinbar viele andere, damit gerechnet, dass der Krieger auf Sam losgehen würde. Ein seltenes Beispiel, dass man sie überrascht hatte, doch das würde sie niemals zugeben. Ein gewisses Mysterium sollte ihr doch anhaften. Was Rheean jedoch dazu bewogen hatte, einer Weißen zu trauen, würde sie ihn noch selbst fragen.
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Do Jul 31, 2014 12:18 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Ratohnhaké:tons sah die Frau neben sich an und empfand einen gewissen Grad an Mitleid, dafür, dass er sie erst zwei Tage kannte. Sam war eine ehrliche Haut, zumindest dachte er das. Dachte sie wirklich, sie könnte kein zu Hause mehr haben? Das war traurig.. Jeder sollte eine Heimat haben, in die er zurückkehren konnte. Selbst er hatte das, trotz seiner Berufung.

"Die Stammesmutter möchte wissen, was dich dazu bewegt hat, deine Meinung über Rheean zu ändern?"

Dann wartete er kurz und senkte den Blick zum Feuer. "Sie sagt, dass sich ein zu Hause überall befinden kann. Das sehe ich allerdings auch so.."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Do Jul 31, 2014 12:51 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Sam schwieg kurz, holten dann tief Luft und sah die Indianer wieder an.

"Ich habe meine Meinung über Rheean geändert, weil wir dazu gezwungen wurden uns zu vertrauen. Und er hat mir geholfen. Ich...denke, wir haben uns einfach besser kennen gelernt."

Darauf zog sich ein Mundwinkel ihrerseits ein wenig nach oben. Es war nett, dass sie so dachten, aber auch irgendwie naiv...

"Ich war ein Waisenkind. Abgegeben mit nichts weiter als meinen Namen. Heute bin ich Piratin. Man wollte mich damals nicht und heute genauso wenig. Ich habe kein zu Hause, werde es nie haben."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Do Jul 31, 2014 1:10 pm

Die Stammesmutter lächelte wissend. Das Leben hatte Sam übel mitgespielt und doch hatte sie hier zu zwei Männern gestanden, die sie erst seit kurzem kannte. Der erste Schritt war getan, sie würde sie nicht weiter bedrängen. Manche Dinge brauchten Zeit, das wusste wohl niemand so gut wie sie selbst. Auch glaubte sie, dass noch mehr mit dem Traum zusammenhing als nur die Verbindung zwischen Rheean und Sam. "Du bist jedenfalls der erste Mensch mit heller Haut, den Rheean näher als zwei Schritte an sich heran lässt", stellte sie fest. Ob das tatsächlich nur der Traum gewesen war?

"Da ist aber noch mehr", meinte sie und sah in die Flammen des Feuers, als könne sie daraus alles lesen. "Ratohnhaké:ton, die Entführung von Nayeli und den Kindern war erst der Anfang habe ich recht?" Es war weniger eine Vorahnung die sie hatte, eher dass sie ihren Enkel gut kannte und in seinem Gesicht und seiner Haltung lesen konnte, wie in einem Buch. Ihn bedrückte etwas.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Fr Aug 01, 2014 1:34 am

Connor, Sam, Stammesmutter

Ratohnhaké:ton verzog leicht das Gesicht. Sicher war das nur der Anfang und dennoch zögerte er, seiner Großmutter zu erzählen, welche Ausmaße das annehmen könnte und wahrscheinlich würde. Aber sie hatte ein Recht das zu wissen..

Also seufzte er. "Ja und wenn es so kommt, wie ich befürchte, ist das Dorf in Gefahr. Ich denke, sie werden wieder versuchen uns zu vertreiben. Keine Sorge, das werde ich nicht zulassen.. Ich hab sie schon einmal aufgerieben, ich schaffe das wieder.." Ein verbitterter Ausdruck trag auf sein Gesicht. All seine Arbeit war umsonst gewesen. Die Templer würden immer wieder zurück kommen.

Auch wenn er keinen großen Sinn darin sah, sie erneut zu dezimieren, würde er es dennoch tun. Zum Schutze des Dorfes.


Zuletzt von Ratohnhaké:ton am Fr Aug 01, 2014 2:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Fr Aug 01, 2014 1:46 am

Connor, Sam, Stammesmutter

Sam beobachtete die Indianer die nun mit einander sprachen. Natürlich verstand sie kein Wort, aber zum ersten Mal, hörte sie so richtig zu. Ihre Sprache war sanft und in der Kombination der Stimme von Ratohnhaké:ton war es, als würde sie sich in die feinste Seide legen. Verwundert über ihre eigene Gedanken, blickte sie in das Feuer.

Die Piratin wartete geduldig, bis sie wieder gefragt wurde. Ihre Gedanken kreisten sich um ihre Crew, die sie wahrscheinlich bald bei der Davenportsiedlung Patroulle stehen lassen musste. Aber wo konnte sie sie am Besten einsetzen? Sam würde sich bei Zeiten die Siedlung ansehen und dann Ratohnhaké:ton fragen...
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Fr Aug 01, 2014 6:43 am

Connor, Samantha, Stammesmutter

Das war ernst. Sehr ernst sogar. Sie würde auf jeden Fall sofort ein paar Krieger in die Wälder schicken, um zu Spähen. Noch einmal würden die Weißen sie nicht unvorbereitet treffen. "Du bist nicht allein", erinnerte die Stammesmutter ihren Enkel und sah zu Sam. "Dieser Traum ist größer, als nur du und Rheean", stellte sie ernst fest. "Die Regierung der Weißen will unser Land, das wird sich wohl auch nie ändern. Die Entführung von Nayeli und den Kindern war vermutlich nur eine Herausforderung, um zu demonstrieren, wie gefährlich die Mohawk sind. Dieser Kampf darf dieses Mal nicht Weiße gegen Mohawk sein! Denn dann haben sie genau das was sie wollen: Einen rechtmäßigen Grund uns zu vertreiben."

Die Stammesmutter sah zu Ratohnhaké:ton. "Wir brauchen die Unterstützung der Bevölkerung von Davenport. Nicht alle werden sich auf unsere Seite stellen wollen, doch ich bin sicher, du hast Freunde dort, die helfen können. Auch deine Hilfe können wir gebrauchen Sam. Möchtest du uns helfen?"
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Fr Aug 01, 2014 1:46 pm

Connor, Sam, Stammesmutter

Ratohnhaké:ton übersetzte, aber nur mit einem widerwilligen Gesicht. Er sollte die Bevölkerung seiner Siedlung mit einbeziehen? Das passte ihm absolut nicht. Unschuldige in einen Kampf mit hinein zu ziehen, mit dem sie nichts zu tun hatten war falsch.

"Ich werde niemanden da mit hinein ziehen. Es ist mir egal, wer sich da anbietet. Keiner wird in diesen Ordenskrieg hineingezogen! Das ist allein meine Sache." Sein Ton war ziemlich rau gewählt und eigentlich sprach er nicht so mit seiner Großmutter. "Ich werde die Siedlung nicht in Gefahr bringen. Sie ist Achilles' Erbe und das wird nicht in Gefahr gebracht."

Der Assassine schüttelte den Kopf. "Ich kümmere mich um die Templer." Er übersetzte alles gesagte noch einmal schnell in englisch, damit Sam verstand, was sie hier besprachen.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Fr Aug 01, 2014 2:20 pm

Sam, Connor, Stammesmutter

Die Piratin wartete gedulig, bis Ratohnhaké:ton ihr alles übersetzte. Als seine Stimme dann etwas aufgebrachter klang, hob sie ihre Augenbrauen. Um was gings da? Kurz darauf sagte er ihr es, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass da etwas an seiner Übersetzung fehlte.

"Mein Angebot steht noch." ,sagte sie dann und sah ihn mitfühlend an. "Meine Piraten werden den Dorfbewohnern nichts tun. Ich werde sie dort postieren, wo sie am nützlichsten sind."

Sam begann mit ihrem Finger in dem Boden eine Skizze von der Bucht von Davenport zu machen.

"Hier wird mein Schiff sein. Die Pracht in deinem Hafen, die...Aquila glaube ich? Wem auch immer sie gehört, sie sollte hier sein. Dort kann man ihre Kanonen am Besten einsetzen. Wenn du willst, kümmere ich mich um ein drittes Schiff. Einige meiner Männer werde ich in der Siedlung postieren. Ich werde keinem den Aufenthaltsort deines Dorfes verraten. Ehrlich gesagt, könnte ich das nicht einmal. Wie versprochen kümmere ich mich um Medizin und Waffen für die Krieger. Ich werde im Grenzland...vielleicht in Lexington sein und dort auf neue Gesichter achten."

Hm. Nur Aussagen, keine Fragen. Aber wenn er verneinen sollte, hätte er eine Hilfe weniger. Naja...das stimmte nicht. Sam würde trotzdem alles machen. Für Rheean und seine Familie...und für Achilles.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Sa Aug 02, 2014 12:11 pm

Connor, Samantha, Stammesmutter

Die Stammesmutter hörte zu, was Ratohnhaké:ton sagte. Sie verstand durchaus, dass dieser die Menschen der Siedlung schützen wollte, doch galt nicht auch gleiches für die Kanien'kehá:ka? Natürlich, es war nicht leicht, das Erbe zweier Völker zu tragen, aber das eine durfte nicht zugunsten des anderen aufgegeben werden.

"Deine Sorge ehrt dich, Ratohnhaké:ton, doch sind die Menschen in Davenport unmündige Kinder, dass du für sie entscheiden musst? Sam hat sich bereits entschieden und ich neige dazu, ihre Hilfe anzunehmen." Die Stimme der Stammesmutter war ungewohnt streng geworden. "Und du solltest bedenken, dass du nicht unsterblich bist. Was passiert mit uns, wenn dir etwas passiert? Deine Fähigkeiten sind groß, doch ich kann nicht zulassen, dass wir uns allein auf dich verlassen."

Sie wandte sich, wieder etwas sanfter, an Sam. "Danke für deine Hilfe. Wenn du Medizin und Waffen besorgen kannst, wäre ich dir dankbar, doch unsere Krieger kennen die Waffen der Weißen nicht. Du könntest ihnen helfen, das zu lernen. Wir werden möglicherweise alle Ressourcen brauchen, die wir nutzen können."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 3:53 am

Connor, Samantha, Stammesmutter

Ratohnhaké:ton rümpfte die Nase. Er hasste es wenn sie so mit ihm sprach, als sei er ein kleiner dummer Junge. Es machte ihn sauer.
"Sonst habt ihr euch auch auf mich verlassen, genügt euch das nun nicht mehr oder möchtest du einfach die vorhandenen Ressourcen nutzen? Die Menschen in Davenport sind einfache Bürger. Handwerker, Familien. Keine Kämpfer. Die einzige, die mit einer Waffe wirklich umgehen kann ist Myriam!"

Allerdings wäre eine Verteidigung von Davenport leichter mit Sam's Männern. Er saß in einer Zwickmühle, doch der Assassine war zu stolz, um zuzugeben, dass er Hilfe benötigte.

"Besprecht weiter was ihr für nötig haltet.", sagte er in beider Sprachen. "Ich kümmere mich darum, die verbliebenen Templer zu eliminieren." Schwang da etwa ein gewaltiger Hauch von Bitterkeit mit? Sauer verließ Ratohnhaké:ton das Langhaus und trat hinaus auf den Dorfplatz, um Luft zu holen.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 5:37 am

Connor, Samantha, Stammesmutter

Die Stimmung kippte eindeutig. Und als er dann meinte, sie sollte mit der Stammesmutter weiter besprechen was sie beide für nötig erachteten, hob sie erneut ihre Augenbrauen. Wie stellte er sich das vor? In Zeichensprache oder was? Da war er schon verschwunden. Sam sah zu der alten Frau neben sich und kreuselte die Lippen. Vorsichtig schenkte sie ihr ein freundliches Lächeln.

"Vielen Dank." ,sprach sie trotzdem auf Englisch und stand dann auf.

Schnellen Schrittes stand sie wieder draußen. Die Piratin entdeckte den Indianer auf dem Dorfplatz. Vorsichtig trat sie neben ihn.

"Ist...alles in Ordnung?" ,wagte sie es zu fragen. Natürlich kannte sie die Umstände in diese sie gerade unfreiwillig hineingezogen worden war.

Aber sie kannte den Mann nicht. Was war das für ein Geheimnis hier? Warum sagte er nicht einfach was los war? War er ihr etwa...so ähnlich? War er auch ein Meister darin seine Gefühle zu verstecken? Wer wusste das schon. Sie versuchte nur gerade ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Innerhalb von einer einzigen Nacht, hatten sich ihre Ansichten ein wenig verändert. Sie versuchte sich zu bessern. Und das war wohl der erste Schritt. Ihn zu fragen, was los war.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 6:41 am

Connor, Katy, Nayeli, Nooka, Rheean, Samantha

Rheean hatte sich mit Nayeli und den Kindern am Lagerfeuer einen Platz gesucht. Nayeli hatte sich an ihn angelehnt und hielt Katy in ihrem Arm. Nooka lag halb auf Nayelis Schoß und war erschöpft eingeschlafen. Für den Jungen war es wohl doch etwas viel gewesen. Rheean machte sich Sorgen um Katy. Seitdem sie aus dem Fort gekommen waren, hatte sie nichts gesagt oder eine sichtliche Reaktion gezeigt.

Auf einmal verließ Ratohnhaké:ton das Langhaus wieder. Rheean sah auf den ersten Blick, dass er sauer war. Kurz darauf folgte auch Sam. Was wohl beschlossen worden war? Er wollte nicht wieder aufstehen, dazu war er zu ausgelaugt. Außerdem dankte es ihm sein Bein sicher nicht. Und so wartete Rheean, bis Tuari und Sam zu ihm kamen.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 11:46 am

Connor, Katy, Nayeli, Nooka, Rheean, Samantha

"Alles bestens, Sam. Danke.", gab er absolut emotionslos zu verstehen, doch seine Augen sprachen eine andere Sprache. Er war furchtbar wütend, fühlte sich bevormunded von seiner Großmutter. "Ich werde heim reiten. Bleib ruhig noch. Rheean wird dich schon nach Davenport schaffen."
Er wollte gerade nicht mehr hier sein. Zu Hause im Herrenhaus konnte er abschalten. Vielleicht würde er seine Beine über die Klippe baumeln lassen.

Ratohnhaké:ton sah zu Rheean und hob kurz die Hand, bevor er sich zu Isha begab. Er band den schwarzen Hengst los und schwang sich ohne Probleme auf dessen Rücken. Unruhig schritt das Pferd auf der Stelle, bevor der Assassine ihm die Zügel nachgab und der Rappe sich kurz auf die Hinterbeine stellte. Dann donnerte er davon, hinaus aus dem Dorf, den Hügel hoch in die Wälder des Grenzlandes. Warum war alles nur so chaotisch? Am liebsten wäre er abgedreht und hätte sich direkt um die Templer gekümmert.. Aber hier griff Achilles' härteste Lektion. Geduld.

Abgang Connor, Fortsetzung Davenport Herrenhaus
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 11:55 am

Sam, Connor, Katy, Nooka, Rheean, Nayeli

Sam sah ihm sofort an, dass er log. Er war schlecht im lügen. Wirklich. Sein Körper sprach zu viele Wörter. Aber sie ließ ihn ziehen. Irgendwie würde sie schon zurück nach Davenport kommen. Einfach dem Fluss folgen oder so. Etwas müde schleppte sich die Piratin zu Rheean. Am Lagerfeuer ließ sie sich fallen. Ihr Blick fiel auf die müden Kinder.

"Hey Katy..." ,begann sie dann sanft. "Es tut mir Leid, dass du mich so sehen musstest. Ich hoffe, du kannst es mir mit den Jahren in denen du älter wirst, verzeihen."

Dann sah sie zu Rheean.

"Sag bitte Nayeli, dass ich diese Seite an mir, nicht unbedingt zeigen wollte und dass es mir auch Leid tut, dass sie es sehen musste. Aber...ich werde euch nun nicht länger stören. Kannst du mir sagen, wie ich zurück nach Davenport komme? Habe noch einiges zu erledigen. Und das mit der Stammesmutter...ich glaube, Ratohnhaké:ton kann dir das besser erklären."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 12:56 pm

Katy sah mit mittlerweile halbwegs wachem Blick auf, als Sam sie ansprach. Sie hatte keine Lust zu reden, aber es gefiel ihr auch nicht, wie sie sich bei ihr entschuldigte. Es war nicht ihre Schuld, alles hätte ganz anders kommen können, hätte sie sich nicht mit den Indianerjungen gestritten und sie nicht zum Vesteckspiel herausgefordert. Und hätte sie Ujarak nicht gejagt und wäre so unaufmerksam gewesen, bestimmt wäre alles anders gekommen. Oder wenn sie Nooka nicht ins Dorf geschickt hätte, sondern selbst gehandelt, egal ob es funktioniert hätte oder nicht.

Sie rappelte sich auf und trat vor Sam, um ihre Hände nehmen zu können. "Es gibt nichts zu verzeihen. Wären du und Rheean und Ratohnhakè:ton nicht gekommen, ich weiß nicht, was sie mit Nayeli und Ujarak getan hätten und mich hätten sie sicherlich zu einer weißen Familie geschickt. Ihr habt Verletzungen in Kauf genommen und ihr wart so mutig, wie es sich viele nur wünschen können" Sie umarmte Sam und vergrub das Gesicht an ihr. Sie mochte sie, warum war ihr egal. "Es gibt weitaus schlimmeres auf dieser Welt, als das was ich dort gesehen habe. Menschen lassen andere von Hunden zerfleischen oder lassen sie einfach verbrennen", zählte sie leise auf, was sie als 'weitaus schlimmer' einstufte. "Ihr habt uns gerettet, das ist etwas ganz anderes, egal was du oder irgendjemand sonst dabei getan hat."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 1:24 pm

Connor, Katy, Nayeli, Nooka, Rheean, Samantha

Endlich, endlich war Katy wieder ansprechbar. Erleichtert seufzte Nayeli auf und entließ Katy aus ihrem Arm, als diese zu Sam lief. Sie hatte nun keinen Zweifel mehr, dass Katy bei ihr gut aufgehoben war. Auch, oder vielleicht gerade weil sie sie kämpfen gesehen hatte.

Es war nichts, was Nayeli den Kindern gern zugemutet hatte, doch es war besser, als noch immer in den Händen der Weißen zu sein. Sam hatte sich als echte Freundin erwiesen, die ihr Leben riskierte, um sie zu schützen. Sie nickte ihr lächelnd zu, als Sam kurz zu ihr sah. "Danke", sagte sie, obwohl Sam sie wohl nicht verstehen konnte.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Aug 03, 2014 1:43 pm

Connor, Katy, Nayeli, Nooka, Rheean, Samantha

Rheean wollte gerade fragen, was bei der Stammesmutter vorgefallen war, dass Ratohnhaké:ton so aufgebracht war, dass er ohne viele Worte einfach fortritt, als Katy zu Sam stürzte. Und so wartete er geduldig ab. Heute würde er ohnehin nirgendwo mehr hin gehen, außer in seine Hütte und auch die nächsten Wochen würde er es ruhig angehen lassen müssen.

Genau da lag auch das Problem, Sam zurück zur Siedlung zu bekommen. Er würde sie ganz sicher nicht alleine durch die Wälder ziehen lassen. Sie war verletzt und als sie sich das erste Mal getroffen hatten, hatte sie sich gerade verlaufen. Keine gute Vorraussetzung, um allein nach Davenport zu kommen. Selbst konnte er nicht mitkommen, doch es gab noch andere Krieger, die den Weg kannten. Vielleicht konnte er Enyeto fragen. Dieser war bereits ein oder zwei Mal in Davenport gewesen.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Aug 04, 2014 12:58 pm

Sam, Katy, Rheean, Nooka, Nayeli

Sam lauschte Katys Worten und musste fast schmunzeln. Als sie sie aber umarmte, zögerte die Piratin dann kurz. Was wenn? Scheiß drauf. Sie umarmte das Kind, presste es an ihren Körper und vergrub ihren Kopf bei ihr. Gott. sie konnte nicht sagen, wie sehr sie am liebsten dort geblieben wäre. Ihr stiegen sogar Tränen in die Augen. Vielleicht stimmte das wirklich, was manche Leute sagten. Nur die ehrliche Liebe eines Kindes konnte gebrochene Herzen heilen.

Irgendwann ließ sie die kleine los und lächelte sie an.

"Du bist so tapfer, Katy." ,sagte sie und strich ihr über die Wange. "Verlier das nicht. Wir beide wissen, dass das Leben einen in die Knie zwingt. Ich werde dir immer aufhelfen."

Woher kamen denn diese Wörter? Sie kannte das Kind doch erst seit Kurzem! Aber das war ihr egal. Sie würde die Kleine immer beschützen. Die ganze Familie würde sie immer schützen wollen. Sam wandte sich dann kurz an Rheean.

"Wir sehen uns." ,sagte sie und klopfte ihm sanft auf die unverletzte Schulter. "Ruhe dich gut aus. Ich versuche mich ein wenig um Ratohnhaké:ton zu kümmern."

Und somit ließ sie sich von einem der Krieger nach Davenport bringen...

Abgang Kanathaseton. Fortsetzung in Davenport...
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Aug 04, 2014 1:19 pm

Katy sah Sam nach und winkte kurz. Als Sam außer Sichtweite war, wandte sie sich um und ließ sich neben Nayeli nieder. Nachdenklich betrachtete sie Nooka. Es war wie ein gigantischer Abgrund. Auf der einen Seite Rheean, Nooka und Nayeli, die sie liebte wie ihre leibliche Familie. Auf der anderen Seite sie. Sie konnte zu ihnen herüber sehen, aber sie unmöglich berühren.

"Rheean?", fragte sie schließlich vorsichtig. Die Frage lag ihr auf der Zunge, seid sie aus dem Fort zurück waren und wollte sie einfach nicht los lassen. "Glaubst du, ich bin genauso schlecht wie so viele Weiße?" Sie nahm Sam aus dieser Gleichung heraus, aber der Rest ... Sie alle waren doch gleich. Sie hassten die Indianer, weil sie sie fürchteten. War sie denn besser? Obwohl sie hier war. Aber hatte die Stammesmutter nicht bereits die Warnung ausgesprochen, dass sie das Dorf eines Tages verraten würde?

Was, wenn Rheean daran glaubte? Was wenn Nayeli daran glaubte? Und noch viel schlimmer, was wenn Nooka ihr so etwas zutraute? Sie mochte ihren kleinen Bruder, sehr sogar. Und sie könnte es nicht ertragen, würde er so schlecht von ihr denken. Frustriert zog sie das Metallsechseck aus ihrer Tasche und betrachtete es. Sie war nicht besser als diese Weißen. Sie war genauso. Ganz genauso. Eingebildet. Verwöhnt. Und blind. So unglaublich blind, für die Wahrheit und das nur, weil man sie mit Lügengeschichten aufgezogen hatte.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mi Aug 13, 2014 8:42 am

Katy, Nayeli, Rheean

Rheean verabschiedete Sam. Vielleicht konnte sie Tuari beruhigen. Was wohl bei der Stammesmutter vorgefallen war? Vielleicht sollte er nachher zu ihr gehen, doch ersteinmal würde er hier sitzen bleiben und wieder Kräfte sammeln. Was für ein Tag!

Katys vorsichtige Frage holte ihn aus seiner eben gefunden Ruhe und er konnte nicht verhindern, dass er sie anstarrte. Wie kam das Mädchen nur immer auf solche Fragen? "Wie kommst du auf diesen Unsinn?", platzte es aus Rheean heraus. "Meinst du, wir hätten dich aufgenommen, wenn es so wäre? Nicht alle..."

Ihm blieben die Worte im Hals stecken, als ihm plötzlich bewusst wurde, was er da sagte. Verdammt, er wusste doch, dass nicht alle Weiße schlecht waren. Er wäre dumm, wenn er das glauben würde oder jemals geglaubt hätte. Dennoch konnte er nicht an sich halten, wenn ihm ein Weißer begegnete. Zu tief saß der Hass und der Schmerz dessen, was sie getan hatten. Trotzdem hatte er ein kleines Mädchen dieser Hautfarbe aufgenommen, da war Tuari, der zwar hier in Kanatahseton aufgewachsen, aber dennoch halb Weißer war und jetzt auch noch Sam. Auch wenn die Freundschaft zu ihr erzwungen worden war, sie war echt.

Rheean atmete tief durch und fuhr sich durch die Haare. "Nicht alle Weißen sind schlecht, Katy", sagte er ruhig und diese Aussage musste er nicht einmal erzwingen. "Sie sind ebenso unterschiedlich wie wir alle. Manche handeln schlecht, manche nicht. Nur sind die, die wir meistens sehen diejenigen, die uns unser Land oder unsere Familien nehmen wollen." Der Gedanke tat weh. Wie nahe war er heute daran gewesen, seine Familie erneut zu verlieren? Rheean wurde ganz kalt bei dem Gedanken. "Nicht alle Weiße sind schlecht und du schon gar nicht!"

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