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 20. September 1783

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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 3:00 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Samantha, Ujarak, Wuliton

Sam lächelte entschuldigend.

"Angewohnheit. Verzeih."

Stillschweigend ließ sie den misstrauischen Blick des Heilers über sie ergehen. Sie verstand es nur zu gut. Vorsichtig setzte sie Rheean mit Ratohnhaké:ton ab. Die Piratin beobachtete neugierig, was dieser Wuliton wohl alles mit dem Krieger anstellte. Sobald sie ihm etwas abnehmen oder ihm halten konnte, half sie ihm. Währenddessen wanderte ihr Blick hin und wieder zu dem Indianer in Weiß. Er schien in Gedanken versunken zu sein.

Sam selbst dachte daran, dass sie Merrick am liebsten getötet hätte. Was Nayeli nun von ihr dachte? Geschweigedenn Katy? Ein stummer Seufzer entglitt ihr. Hoffentlich legte Rheean ein gutes Wort für sie ein. Sie wollte das Dorf wiedersehen, genauso wie die kleine Familie. Das nächste Problem war, dass Ratohnhaké:ton sie hierher führen musste. Alleine würde sie den Weg nicht mehr finden. Sam rümpfte ihre Nase, musste sie dann aber sofort vor Schmerz festhalten. Scheiße. Seit wann tat das so weh? Hoffentlich war sie nicht gebrochen.

Als Ratohnhaké:ton plötzlich Rheean festhielt, tat sie es ihm gleich. Nun war wohl die Kugel dran. Vorsichtig und beinahe in Zeitlupe näherte sie sich ihrem neuen Freund. Trotz dieses Traumes, war es nicht einfach. Es war eben Neugebiet, für beide. Vorsichtig lehnte Sam ihr Knie auf den Oberschenkel von Rheean, ihre beide Hände hielten ihn an der anderen Schulter. Die Piratin versuchte Gedanklich all ihre Kräfte zu sammeln, denn die, würde sie nun gleich definitv brauchen...
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 3:27 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Samantha, Ujarak, Wuliton

Rheean ließ sich zu Boden drücken. Er nickte Sam zu und bereitete sich auf die Schmerzen vor, die garantiert kommen würden. "Mach schon", knurrte er und biss die Zähne zusammen. Wuliton setzte das schmale Messer an und machte sich ohne weitere Verzögerungen daran, die Kugel aus der Wunde zu pfriemeln.

So beherrscht Rheean normalerweise auch war, hier versagte besagte Beherrschung. Das tat verdammt weh. Er fluchte durch zusammengebissene Zähne. Er ging sämtliche Flüche durch, die er kannte. Auf Mohawk und sogar auf Englisch. Es lenkte ab, aber nicht genug. Der Heiler traf einen Nerv. Rheean bäumte sich unwillkürlich ein Stück auf und warf beinahe seine Freunde um. Dann war die Kugel endlich draußen.

Rheean ließ sich zurücksinken. Für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen, doch das Schlimmste hatte er wohl überstanden.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 8:18 am

Connor, Katy, Nayeli, Rheean, Samantha, Ujarak, Wuliton

Er war dankbar für Sam's Hilfe. Alleine konnte wohl keiner von beiden diesen Riesen festhalten, aber zu zweit war es gut möglich. So ging Wuliton ans Werk und begann, in Rheean's Wunde herumzustochern. Ratohnhaké:ton merkte, wie sich der Mohawk unter der Untersuchung verkrampfte und Schmerzen erlitt, aber gleich hatte er es überstanden. Der Assassine benutzte sein ganzes Gewicht, um ihn unten zu halten, während der Heiler wohl endlich die Kugel fand.

Rheean bäumte sich auf und hätte sie fast umgeworfen, doch dann war es geschafft.

Sein Freund entspannte sich deutlich, nun würde nur noch die Wunde behandelt werden müssen. Ratohnhaké:ton fand es durchaus lustig, dass er auf englisch geflucht hatte.

"Besser?", wollte er wissen.
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Samantha Jones

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 12:54 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

Also Rheean konnte sich eindeutig eine Scheibe von Sam abschneiden, wenn es ums Fluchen ging. Es überraschte sie allerdings sehr, dass er einige Wörter auf Englisch konnte. Als er sich so aufbäumte, flog sie beinahe von ihm runter, konnte sich aber noch rechtzeitig am Boden wieder abstützen, um ihn erneut nieder zu drücken. Ratohnhaké:ton sprach auf Mohawk zu ihm, was sie dazu brachte, sich ein wenig überflüssig zu fühlen. Sie verstand kein Wort und die Leute hier zum Englisch sprechen zu zwingen, nach all dem, was sie wegen Weißen erfahren mussten...

Sam ließ los, als alles vorüber war. Der Heiler hatte die Wunde gehörig desinifiziert und ebenso hatte er sie fein säuberlich zugenäht. Wieder in Gedanken versunken, starrte sie auf den Boden. Ihre Fingerspitzen glitten darüber und ertasteten den kühlen Boden. Als Wuliton aber plötzlich ihre Nase berührte, zuckte sie zusammen - beinahe hätte sie seine Hände weggeschlagen, aber sie herrschte sich innerlich selbst an, dass sie das bloß nicht wagen sollte. Mit geweiteten Augen sah sie dabei zu, wie der Heiler sich nun anfing um sie zu kümmern.

"Ähm...nein. Zuerst Ratohnhaké:ton" ,versuchte sie ihm irgendwie klar zu machen.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 1:03 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

"Dreimal darfst du raten", brummte Rheean. Er war froh, dass die Quälerei jetzt vorbei war. Wuliton zog einen Topf hervor, dessen Inhalt sogar durch den Deckel hindurch einen scharfen Geruch verbreitete. Er verteilte die Salbe auf sämtlichen Verletzungen, ungeachtet dessen, dass es in den offenen Wunden brannte. Erst dann wickelte er Verbände darum.

Sam zeigte auf Ratohnhaké:ton, als sich der Heiler um sie kümmerte, doch Wuliton schüttelte den Kopf. "Das ist ein starker Kerl, der verträgt was..." grummelte er vor sich hin und besah sich die Nase sorgfältig. Nicht gebrochen, aber geprellt, was vermutlich schmerzhafter war. Er tauchte seine Finger in die Salbe und verteilte auf Sams Nase eine großzügige Portion.

Rheean blieb für einen Moment liegen. Er war wirklich erschöpft. "Wenn ich das nächste Mal so einen Wahnsinn in Angriff nehmen will, schlag mich nieder, das tut nicht ganz so weh..." meinte er zu seinem besten Freund. Es war wohl weniger angenehm sich mit Ratohnhaké:ton zu prügeln, doch besser als eine Kugel in der Schulter war es allemal.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 1:49 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

Der Assassine machte einen Schritt zurück und musste über Wuliton's Worte lächeln. Er hatte Recht, er hatte schon schlimmeres überstanden und seine Gedanken schweiften automatisch an die Verletzung, die er während der Jagd auf Charles Lee hatte einstecken müssen. Wochenlang war er gehumpelt..
"Die Salbe wird die Schwellung lindern und die Schmerzen ein wenig reduzieren.", erklärte er Sam kurz, was der Heiler da gerade tat.

Ratohnhaké:ton grinste Rheean entgegen. "Als ob ich dich in deinem Berserkerzustand aufhalten könne."

Das Grinsen verschwand schnell wieder von seinem Gesicht. "Wenn wir hier fertig sind, haben wir etwas zu besprechen." Er hielt es für besser die anderen in seinen Fund einzuweihen.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 1:56 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

"Sie riecht auch so, als könnte sie das alles." ,meinte Sam.

Dennoch schien das Gesagt wohl falsch angekommen zu sein. Die Salbe roch zwar stark, aber erinnerte sie irgendwie an Achilles, als er sie immer getröstet hatte. Es waren einige Gewürze daraus zu vernehmen und irgendwie hätte sie sich grade am Liebsten in dieser Salbe gesult. Ob diese vielleicht auch abhängig machte? Mh. Ein Grund mehr, das Dorf zu besuchen.

"Danke." meinte sie dann schließlich mit einem freundlichen Lächeln zu Wuliton. Dieser erwiederte es ein wenig zögernd, nicht ohne Rheean einen kontrollierenden Blick zuzuwerfen. Befürchteten denn alle anderen, dass er sie gleich anfallen und skalpieren würde?

Da sprach schon Ratonhaké:ton und sie sah ihn - ohne dass sie es verhindern konnte - neugierig geworden an.

"Um was gehts denn?" ,fragte sie, während sie sich schon wieder aufrichtete.

Aber plötzlich drückte der Heiler sie wieder nieder und deutete ihr sitzen zu bleiben. Ohne sie zu fragen, packte er ihren verletzten Knöchel. Woher-?


Zuletzt von Samantha Jones am So Jul 20, 2014 2:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 2:08 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

"Du kannst es zumindest versuchen", antwortete Rheean und richtete sich doch noch auf. Der Schwindel kam zurück, hielt sich jedoch in Grenzen. Er wusste ja selbst, dass er in einer solchen Situation nicht wirklich klar denken konnte und alles und jeden umrennen würde, der sich ihm in den Weg stellte. Er sah durchaus den Blick des Heilers. Eigentlich sollte er sich doch nicht wundern, dass man seltsam darauf reagierte, wenn er plötzlich eine Weiße ohne sichtbare Vorbehalte zu aktzeptieren schien. Schließlich hatte er lange genug jeden Weißen, der ihm über den Weg gelaufen war, zu seinen Ahnen geschickt. Mehr oder weniger. Dass Sam eine Ausnahme war, schien schwer begreiflich. Das war es ihm ja auch selbst noch. Aber dieser Traum...

Erst jetzt erinnerte er sich, dass Sam es nicht schätzte, wenn er Mohawk sprach. Rheean seufzte und sah zu Sam, deren Knöchel von dem Heiler malträtiert wurde. Wuliton verstand es zu heilen, keine Frage, doch man konnte ihn nicht gerade zärtlich nennen. "Tut mir leid...", entschuldigte er sich. Er hatte schlicht nicht darauf geachtet.

Tuaris Worte machten auch Rheean neugierig, doch er fragte nicht nach. Wenn es dringend gewesen wäre, hätte Tuari schon früher mit der Sprache rausgerückt. Dennoch schien es wichtig zu sein.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 2:30 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

Sein Blick fiel auf Sam, die gerade noch weiter verarztet wurde. Vielleicht sollte Wuliton aufpassen, dass er sie nicht noch mehr verletzte. Der Heiler war bekannt dafür nicht sonderlich zimperlich zu sein mit seinen Patienten, was ihn selber wohl auch dazu veranlasste, sich eher von Dr. White aus der Siedlung behandeln zu lassen.

Ob er einfach mit der Sprache rausrücken sollte? Ratohnhaké:ton verzog leicht das Gesicht. "Ich habe bei einer der Wachen im Fort ein Templerkreuz gefunden. Ich versteh das nicht. Ich habe ihren Orden zerschlagen. Wenn wir es hier mit Templern zu tun haben, dann war die Entführung von Nayeli und den Kindern erst der Anfang."

Es würde alles noch viel schlimmer kommen, sollten sich die Templer wirklich dieser Sache annehmen. Wenn nicht sogar das ganze Dorf in Gefahr war. Plötzlich fühlte er sich unglaublich schuldig. Immerhin war er ein Teil dieses Durcheinanders..
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   So Jul 20, 2014 2:37 pm

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Der Arzt drückte ihren Knöchel zusammen, was sie dazu veranlasste mit dem anderen Bein zu zucken, wobei sie eine eher ungünstigere Stelle des Heilers getroffen hatte. Wuliton sah sie etwas erschrocken an, wurde dann aber sofort sanfter. Er strich auch dort diese herrliche Salbe auf ihre Haut und verband ihren Knöchel. Sams Stiefel würden den Rest machen und ihren Fuß gut stützen. Die Piratin zuckte nur mit den Schultern, als Rheean sich entschuldigte.

"Habe gerade darüber nachgedacht, dass ich euch nicht dazu zwingen möchte, die Sprache derjenigen zu benutzen, die euch so vieles angetan haben." ,gab sie dann ihre Gedanken preis.

Als dann aber Ratohnhaké:ton von einem Orden sprach und Templern, war es für Sam so, als würde er immer noch in seiner Stammessprache reden.

"Warte...was? Ich verstehe nur Heuhaufen! Wie der Anfang? Wir können nicht zulassen, dass irgendwer hier irgendetwas anstellt!"

Da erwischte tat der Heiler ihr erneut weh, woraufhin sie ihn ausversehen etwas böse ansah.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Jul 21, 2014 1:31 am

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

"Wer sind diese Templer und was wollen sie?", fragte Rheean. Dann rutschte die Bedeutung von Ratohnhaké:tons Worten. Er hatte den Orden zerschlagen? Die Entführung nur der Anfang? Konnte das sein? Rheean konnte nicht verhindern, dass er eine Gänsehaut bekam. "Waren sie es auch, die damals das Dorf überfallen haben?", fragte er nach. Seine Stimme war rau und ihm wurde fast schlecht bei dem Gedanken, dass sich das wiederholen könnte.

Das durfte nicht sein! Er würde nicht noch eine Familie an die Weißen verlieren! Das Bild von Nayeli, Nooka und Katy, die tot auf dem Boden lagen, drängte sich ihm auf, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. Nein! Das würde er nicht zulassen! Da war er wieder, der altbekannte Hass auf die Weißen. Dieses Mal würde er Tuari nicht allein ziehen lassen!

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Jul 21, 2014 12:12 pm

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton


Er fuhr sich mit der Hand über die Stirn und dachte nach, wie er das ganze am besten erklären könnte. "Rheean, du erinnerst dich an die Männer, die damals hier waren und alles niedergebrannt haben. Ja, das waren Templer. Mein Vater, ebenfalls Templer. Ihn und seine Männer habe ich einen nach dem anderen gejagt und niedergestreckt.. Aber dieser verfluchte Orden ist nicht tot zu kriegen.."

Ratohnhaké:ton musste wohl etwas weiter ausholen.
"Die Templer sind ein Orden, der versucht mithilfe von Intrigen und durch Beraubung ihrer Freiheit alle Menschen unter Kontrolle zu bringen. Das ist ihr großes Ziel. Im Endeffekt heißt es aber nichts weiter, als dass sie tun und lassen was sie wollen, solange es den ihren dienlich ist." Sein Blick fiel auf die Armschiene, die die versteckte Klinge beherbergte. "Ich.. " Er sah zu Sam. "Und auch Achilles, kämpfen dagegen an und versuchen die Templer einzudämmen.. Ich möchte die Freiheit der Menschen erhalten, sie wollen eben genau das Gegenteil.."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Jul 21, 2014 3:18 pm

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Sam lauschte den Worten von Ratohnhaké:ton und versuchte ernstaft sie zu verstehen. Irgendetwas fühlte sich in ihrem Hinterkopf so an, als hätte sie schon einmal davon gehört.

Die Menschen, die das Dorf angegriffen hatten, waren also Templer. Templer sind böse Menschen, das verstand sie auf Anhieb. Der alte Mann, der ihr aus dem Loch da geholfen hatte, war wohl auch einer. Mh. So böse hatte der gar nicht ausgesehen. Eher gequält. Darüber würde sie später nachdenken...

Als der Indianer aber auch Achilles erwähnte, hellte sich ihre Miene auf.

"Ah. Das erklärt so...einiges. Ich erinnere mich an seine Geschichten."

Etwas beklemmt, weil sie immer noch nicht wirklich realisieren konnte, dass dieser alter Mann nicht mehr hier war, rieb sie über ihren Oberschenkel. Wuliton arbeitete noch fleißig an ihrem Knöchel.

"Da war doch dieser Pirat. Edward Kenway. Achilles hat mir immer von ihm erzählt. Für ein Waisenkind gab es nichts schöneres. Er kämpfte für die...Freiheit und zerstörte die Intriegen des Landes."

Nun überfordert, stand sie auf. Irgendwie wurde ihr erst jetzt schlagartig bewusst, was in den letzten zwei Tagen passiert war. Sie hatte sich in den Wäldern des Grenzlandes verlaufen, hatte plötzlich mit Indianern zu tun, hatte von Achilles Tot erfahren, sie hatte sich mit einem Krieger geprügelt, hatte komisches Zeug geträumt UND sie hatte vor nicht einmal einer Stunde ganz schön viele Menschen getötet, für den eben erwähnten Krieger. Des weiteren strickte sich ihre Lebensgeschichte in irgendwelche komische Machenschaften, was ihr ganz und gar nicht gefiel. Und auf einmal machte auch alles Sinn, was Ratohnhaké:ton mit Ausbildung meinte und warum Achilles ihr im Waisenhaus immer seltsame Sachen beigebracht hatte, was andere Kinder nicht lernten. Sams Herz schlug schneller und sie fühlte sich wahnsinnig...verwirrt.

"Es tut mir Leid, ich muss...raus." ,brachte sie gerade noch von sich, ehe aus der Hütte trat...vollkommen aufgelöst. Das hatten die Ureinwohner Amerikas ja toll hingekriegt...
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 5:08 am

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

Rheean sah Sam nach. Sie schien mit der Situation überfordert. Sollte er ihr nachgehen? Angesichts der Tatsache, dass er doch ziemlichen Blutverlust erlitten hatte, blieb er vorerst jedoch lieber sitzen. Der Heiler zog schon ein genervtes Gesicht, als Sam plötzlich einfach so gegangen war, da musste er nicht auch noch den unvernünftigen Patienten spielen. Weit würde er ohnehin nicht kommen, wenn er es jetzt überstürzte.

"Vielleicht solltest du ihr folgen", schlug er Ratohnhaké:ton vor. "Ich komme nach." Sobald er halbwegs sicher auf den Beinen war. Rheean hatte Fragen. Allem voran, was sie tun konnten, um diese Templer aufzuhalten und Kanatahsèton zu schützen.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 8:57 am

Connor, Rheean, Samantha, Wuliton

Ratohnhaké:ton nickte seinem Freund zu. Er sollte sich besser erholen. Sie konnten später immer noch reden, aber wenn Sam jetzt einen Zusammenbruch oder sowas ähnliches bekommen würde, hätten sie noch jemanden, den sie versorgen mussten. Ob er nun ausgerechnet der Richtige für solche Dinge war, blieb fraglich. Dennoch hatte der Assassine nun keine Wahl und verließ ebenfalls die Hütte des Heilers.

Er trat an Sam's Seite und schaute auf die, eindeutig überforderte, Frau hinunter.

"Alles in Ordnung, Sam? Geht's dir gut?"
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 11:14 am

Connor, Sam

Sam überkam ein Schauder, als Connor ihren Namen sagte. Sie sah zu ihm hoch.

"Warum sollte es mir nicht gut gehen? Ich habe von circa einer Stunde sehr viele Männer getötet, habe eine geprellte Nase und einen verletzten Knöchel. Achilles der für mich wie ein Vater war, hat mir wundervolle actionreiche Geschichten erzählt, die jetzt alle Sinn machen. Er hat mich als Kind schon ausgebildet und...es ergibt sich gerade so viel. Viel zu viel. Ich dachte, es wären nur Geschichten und ich...ich habe Achilles in Stich gelassen. Ihn bestohlen, sein Herz gebrochen."

Die Piratin seufzte und fuhr sich durchs Gesicht.

"Ich kanns nicht fassen, dass er tot ist. Immer noch nicht. Ich brauche ihn doch. Ich brauche jemanden, dem ich Fragen stellen kann. Ich brauche jemanden, der mir Antworten gibt. Ich brauche jemanden, er mir den Weg weißt. Ich brauch jemanden..."

...damit ich nicht alleine bin.

Sie schüttelte sofort den Kopf. Was waren das für Worte aus ihrem Mund? So war sie doch sonst nicht!

"Tut mir Leid." ,sprach sie sofort, obwol sie nicht wusste, für was. Wahrscheinlich, dass sie das Zeug gesagt hatte. Jetzt hatten sie eindeutig besseres zu tun. "Wenn das erst der Anfang war...sag mir, wie ich helfen kann. Das Dorf ist so friedlich und obwohl sie mich hassen, will ich nicht, dass ihnen etwas passiert. Wahre Monster müssen das hier zerstört haben. Ich kann Waffen für die Krieger besorgen, genauso wie Medizin gegen die Grippe."


Zuletzt von Samantha Jones am Di Jul 22, 2014 12:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 12:25 pm

Connor, Samantha Erwähnt: Rheean

Ratohnhaké:ton schaute Sam verständnisvoll an. Er ahnte schon worauf sie hinaus wollte. "Entschuldige dich nicht. Ich verstehe dich besser, als du denkst. Wenn du Fragen hast, zu Achilles' Geschäften, frag mich. Oder frag Rheean, falls du etwas über das Dorf oder die Leute wissen möchtest. Es wird dich niemand auffressen. Du bist nicht alleine. Wir sind doch auch noch da, ich meine, wir kennen uns erst seit zwei Tagen aber immerhin. Rheean, Nayeli, die Kinder und ich. Irgendwer ist doch immer da."

Er kam sich ziemlich dumm vor. Der Assassine war einfach kein Mensch großer Worte, er wollte ihr nur ein wenig Trost spenden, den sie anscheinend wirklich nötig hatte.

Etwas unbeholfen fuhr er sich mit der Hand durch den Nacken. "Ich bin mir sicher, dass du uns helfen kannst, aber erstmal sollten wir besprechen, was überhaupt getan werden muss. Dazu muss Rheean sich etwas erholen. Gönne dir auch etwas Ruhe, Sam."
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 12:32 pm

Connor, Sam Erwähnt: Rheean

Die Piratin sah kurz auf den Boden und ließ die Worte auf sich wirken. Sie hatte zwar nicht irgendwelche Fragen gemeint, sondern Fragen zu ihrem Leben. Aber alleine, dass er das alles sagte, empfand sie als äußerst nett. Sowas hatte sie selten von Männern erfahren und vielleicht...vielleicht hatte Rheean wirklich Recht, dass sie einfach auch mal Chancen vergeben sollte. Nicht nur dem Krieger, sondern auch dem Indianer vor ihr.

"Danke." ,meinte sie dann einfach nur knapp. "Du hast Recht. Der alte Mann braucht seine Ruhe."

Irgendwie musste sie schmunzeln, als sie sich an vorhin erinnerte, als Rheean gemeint hatte, er wäre nicht alt. Das war er nicht wirklich, aber er war immerhin älter als sie selbst und Ratohnhaké:ton auch.

"Du solltest die aber auch Ruhe gönnen. Du hast gut gekämpft. Da kann man sich was abschauen. Hat dir das Achilles beigebracht? Das alles?"

Sams Blick glitt noch einmal zu einem Langhaus. Dort befand sich die Stammesmutter. Schade, dass sie sie nicht wegen des Traumes befragen hatte können. Aber vielleicht kam sie wieder eine Chance dazu...
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 22, 2014 1:16 pm

Connor, Rheean, Sam

Langsam, wirklich sehr langsam und vorsichtig stand Rheean wieder auf. Bei dem leichtesten Schwindel hielt er inne und wartete, bis sich dieser wieder legte. Es fehlte noch, dass er wieder auf dem Boden landete. Endlich stand er wieder aufrecht. Ein wenig unsicher noch, aber er stand. Ruhig verließ er das Langhaus. Äußerlich mochte es so aussehen, als würde er die Welt schlicht mit einer neu gewonnenen Ruhe sehen, doch eigentlich blieb er nur so ruhig, da er ahnte, dass er sich bei jeglicher Aufregung wieder setzen müsste. Mindestens.

Rheean gesellte sich zu Ratohnhaké:ton und Sam. Er sah gerade noch Sams Blick zum Langhaus der Stammesmutter. Die Templer waren eine offensichtliche Bedrohung, doch heute konnten sie wohl ohnehin nichts mehr tun. Vor allem er konnte nicht mehr viel tun. "Die Stammesmutter will sicherlich wissen, was vorgefallen ist", meinte er ruhig. Einiges würde sie sicher schon gehört haben, doch es war immer noch etwas anderes, wenn sie drei, als direkt Beteiligte, berichteten.

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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mi Jul 23, 2014 2:06 am

Connor, Rheean, Sam

Ratohnhaké:ton schaute besorgt zu seinem besten Freund, als er diesen im Augenwinkel vernahm. Er sah aus, als würde er jeden Moment zusammenbrechen. Schleppend trat er an ihre Seite. Er stimme Rheean's Worten zu und nickte. "Vielleicht sollten wir langsam Bericht erstatten. Sie sollte wissen, dass das Dorf in Gefahr sein könnte.."
Sein Blick fiel auf Sam. "Vielleicht könntet ihr sie dann auch nach eurer Vision fragen.."

Das Langhaus der Stammesmutter beherbergte einige ihres Dorfes. In der Mitte glimmte nach wie vor das kleine Feuer und die alte Frau saß davor, den Blick vertieft in die Flammen. Seine Großmutter war stets eine geduldige, ruhige und tolerante Frau gewesen. Sie würde Sam mit Sicherheit ebenfalls zuhören, auch wenn er oder Rheean übersetzen mussten.

Mit einem freundlichen Lächeln ließ sich der Assassine an dem Sammelplatz nieder und achtete aber erstmal darauf, dass sein Freund heile hier ankam.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mi Jul 23, 2014 3:51 am

Connor, Samantha, Rheean Erwähnt: Nayeli, Katy, Nooka

Ihr Blick fiel auf den Krieger, der langsam auf sie zukam. Er meinte, sie sollten zur Stammesmutter gehen. Sam stellte sich neben ihn und legte einen Arm um ihn, damit sie ihn ein wenig stützen konnte. Zwar tat ihr Knöchel weh, aber nichts in der Welt würde sie daran hindern, einem Freund zu helfen.

Habe ich das gerade wirklich gedacht?!

"Zu aller erst wirst du dich ausruhen. Kümmere dich um deine Frau und um deine Kinder. Alle sind sie durch den Wind und richtig geschockt. Ratohnhaké:ton und ich können ja in der Zwischenzeit zur Stammesmutter gehen und ihr alles berichten. Und ich frage sie nach dem Traum, okay? Keine Widerworte!"
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mi Jul 23, 2014 5:56 am

Connor, Katy, Nayeli, Nooka, Rheean, Sam

Für einen Moment sah Rheean Sam erstaunt an. Dann seufzte er. Sie hatte ja recht. "In Ordnung", gab er zu und ließ sich von ihr zu Nayeli helfen. Auf der Hälfte des Weges, außerhalb der Hörweite von Ratohnhaké:ton und seiner Frau bat er Sam leise: "Sag nach Möglichkeit nichts von Zyanya. Tuari macht sich sonst nur unnötig Gedanken." Auch Nayeli sollte nichts davon wissen. Rheean wollte ihr nicht weh tun.

Bei Nayeli angelangt, löste sich Rheean von Sam. "Danke." Er schloss Nayeli in die Arme und küsste sie sogar auf die Stirn. Eine zärtliche Geste, die er normalerweise in der Öffentlichkeit vermied, doch er was so froh, dass ihr nichts geschehen war, dass er dem Ausdruck verleihen musste. Nooka streckte sofort die Ärmchen nach seinem Vater aus. "Papa..." schniefte er und dieser wuschelte seinem Sohn durch die Haare. "Alles ist wieder gut, Nooka", beruhigte er ihn. Die drohende Gefahr behielt Rheean für sich, doch er würde dafür sorgen, dass die Kinder in Zukunft in der direkten Nähe des Dorfes blieben, wenn sie spielten.

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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Do Jul 24, 2014 3:04 am

Connor, Sam, Nayeli, Nooka, Rheean

Er sah von drinnen heraus hinüber zu Rheean, Sam und Nayeli. Sie hatte wohl recht, der Krieger sollte sich lieber erst einmal ausruhen. Nooka umarmte seinen Vater sofort und der Assassine musste leicht lächeln. Ein Bild, dass er niemals haben könnte. Die Erkenntnis tat weh, denn er hatte nie wirklich Familie gehabt und würde auch niemals eine haben. Das brachte wohl der Orden mit sich.

Ratohnhaké:ton seufzte leise und wandte sich der Stammesmutter zu. Er deutete mit der Hand auf Sam, welche gerade das Langhaus betrat.
"Das ist Sam. Sie hat uns beim Angriff auf das Fort beigestanden und geholfen Nayeli, Katy und Ujarak zu befreien. Außerdem hat sie ein Anliegen, über welches sie mit dir sprechen möchte."
Die alte Frau nickte und sah kurz zu der weißen Frau. Er übersetzte nun das, was er gerade gesagt hatte für Sam ins Englische.
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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Mo Jul 28, 2014 7:12 am

Connor, Sam, Rheean, Nayeli, Nooka, Katy

Als Rheean so liebevoll von seiner Familie empfangen wurde, musste Sam lächeln. Erst als sie sich umdrehte und auf das Langhaus zuging, bemerkte sie diese Reaktion ihrerseits. Es war seltsam. Sie gönnte es ja der Familie so sehr, sich zu haben. Hoffentlich wussten sie, dass es ein Geschenk war. Der Schwarzhaarigen war es leider nur zu gut bewusst, dass sie soetwas nie haben konnte. Was soll man schon als Pirat da machen können? Schließlich hatte sie noch nie einen getroffen, der seinen Kindern liebevoll zeigte, wie man mit einem Schiff umzugehen hatte. Die Männer die sie befehligte, hatten auch alle keine Familie oder Nachkommen. Und wenn sie Kinder hatten, dann wussten sie es selbst nicht einmal.

Irgendwie nervös geworden, folgte sie Ratohnhaké:ton in das Langhaus. In der Mitte saß eine alte Frau an einem Feuer. Sam fragte sich, wie sie wohl richtig die Stammesmutter begrüßen könnte. Reichte ein 'Hallo'? Sollte sie sich verbeugen? Sich entschuldigen? Ihr die Hand geben? Einen Knicks machen? Irgendetwas auf Indianersprache zaubern? Winken? Auf der Unterlippe herumkauend trat sie näher. Die alte Frau musste wohl bemerkt haben, dass sie nervös geworden war und nahm ihr kurzerhand die Entscheidung ab. Sie begrüßte sie und bot ihr an, sich zu setzen - zumindest wurde ihr das sorgfältig von Ratohnhaké:ton übersetzt. Sam gehorchte sofort und erst durch das Licht der Flammen sah sie das Gesicht von der Stammesmutter. Sofort wurde ihr wohlig warm ums Herz. Das war kein Mensch, dem man misstraute. Soetwas hatte sie bisher nur einmal gespürt...bei Achilles. Sofort hatte sei das Bedürfnis, dieser einen Frau alles - und wirklich ALLES - zu erzählen. So plötzlich überrascht von sich selbst, sah sie den Indianer neben sich an. Ihre Augenbrauen hochgezogen.

"Wie...wo soll ich anfangen?" ,fragte sie ihn einfach.
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Ratohnhaké:ton



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BeitragThema: Re: 20. September 1783   Di Jul 29, 2014 11:39 am

Connor, Sam, Stammesmutter

Ratohnhaké:ton beobachtete Sam und seine Großmutter aufmerksam. Sie wirkte nervös, sehr nervös. Man sah es ihr immer an, da sie auf ihrer Unterlippe herumkaute. Soviel hatte der Assassine sich mittlerweile zusammen reimen können. Doch er nickte nur lächelnd in Richtung der alten Frau vor ihnen.
"Wie wäre es mit dem Anfang? Erkläre ihr einfach, was dich hier her führt und warum du mit ihr sprechen möchtest. Der Rest kommt von selbst.."

Die Stammesmutter war eine Künstlerin im entlocken von Geheimnissen, was wohl an ihrem Alter lag. Er hatte ihr bisher auch nichts verheimlichen können.

"Ich werde alles für dich übersetzen."
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